QR-Code für Google Maps: Standort und Anfahrt in einem Scan
Ein QR-Code, der direkt die Karte öffnet, spart Gästen, Lieferanten und Bürgern das Abtippen einer Adresse. Typische Fälle sind die Anfahrt auf der Einladung, der Parkplatz hinter dem Haus, der Treffpunkt einer Führung oder eine Karte mit allen Sammelstellen einer Gemeinde. Technisch ist das ein ganz normaler Link-QR-Code. Entscheidend ist, welchen Link du hinterlegst und ob du ihn später austauschen kannst.
Welchen Google-Maps-Link du nimmst
Für einen einzelnen Ort öffnest du ihn in Google Maps, tippst auf „Teilen“ und dann auf „Link kopieren“. Du bekommst eine kurze Adresse, die mit maps.app.goo.gl beginnt. Sie öffnet am Handy die Google-Maps-App, wenn sie installiert ist, sonst die Karte im Browser.
Willst du statt des Orts gleich die Route zeigen, baust du den Link selbst nach dem offiziellen Muster von Google:
| Zweck | Link |
|---|---|
| Ort anzeigen | https://www.google.com/maps/search/?api=1&query=48.2082,16.3738 |
| Route dorthin | https://www.google.com/maps/dir/?api=1&destination=48.2082,16.3738 |
Die Zahlen sind Breite und Länge des Ziels. Du findest sie, wenn du in Google Maps lange auf den Punkt drückst. Koordinaten sind genauer als eine Adresse, gerade bei Parkplätzen, Hintereingängen oder Plätzen ohne Hausnummer.
Viele Orte auf einer Karte
Sammelstellen, Ladestationen, Spielplätze oder Stationen eines Rundgangs legst du in Google My Maps als eigene Karte an. Die Karte gibst du öffentlich frei und verlinkst ihren Teilen-Link im QR-Code. Kommt eine Sammelstelle dazu oder fällt eine weg, änderst du nur die Karte. Der gedruckte QR-Code bleibt gleich.
Den QR-Code anlegen
- 1. Im Bereich „QR-Codes“ den Typ Link wählen.
- 2. Einen Namen vergeben, etwa „Anfahrt Festsaal“.
- 3. Den Google-Maps-Link als Ziel einfügen und auf „Anlegen“ tippen.
- 4. Mit zwei Handys testen, einmal mit und einmal ohne Google-Maps-App.
- 5. Als PDF oder SVG herunterladen und drucken.
Warum dynamisch hier besonders zählt
Google-Links ändern sich öfter, als man denkt: Ein Ort wird neu eingetragen, eine Karte gelöscht, oder du willst statt der Karte lieber eine eigene Seite mit Öffnungszeiten und Wegbeschreibung zeigen. Bei einem dynamischen QR-Code tauschst du das Ziel im Dashboard aus, und jeder gedruckte Code führt ab sofort zum neuen Link. Im kostenlosen Tarif geht das zweimal je QR-Code, in den bezahlten Tarifen beliebig oft.
Eigene Seite statt nackter Karte
Eine Karte allein beantwortet nicht, wann geöffnet ist oder wo man parkt. Mit der Vorlage „Öffnungszeiten & Anfahrt“ baust du in Same-QR eine kleine Seite mit Zeiten, Adresse und Anfahrt. Der QR-Code zeigt dann auf diese Seite, und die Karte ist einen Fingertipp entfernt.
Fazit
Für einen QR-Code zu Google Maps brauchst du nur den richtigen Link: Teilen-Link für einen Ort, das Routen-Muster für die Anfahrt, My Maps für viele Orte. Lege ihn als dynamischen QR-Code an, dann bleibt der Druck gültig, auch wenn sich der Link ändert. Auf sameqr.com ist ein dynamischer QR-Code dauerhaft kostenlos.
Häufig gestellte Fragen
Ja. Ist die Google-Maps-App installiert, öffnet sie sich, sonst zeigt Safari die Karte im Browser.
Ja. Bei einem dynamischen QR-Code änderst du das Ziel im Dashboard, ohne neu zu drucken.
Leg in Google My Maps eine Karte mit allen Orten an, gib sie frei und hinterlege ihren Link als Ziel.
Die Adresse reicht für Gebäude. Für Parkplätze, Eingänge oder Plätze ohne Hausnummer sind Koordinaten genauer.
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