QR-Code auf Weinmesse und Verkostung: Weinliste, Bestellung und Kontakt ohne Papierstapel
Auf einer Weinmesse hat ein Fachbesucher wenige Minuten am Stand. Er probiert, notiert, zieht weiter — und am Abend weiß er nicht mehr, welcher Grüne Veltliner der mit der kühlen Lage war. Prospekte helfen nur bedingt: Sie sind teuer, schnell vergriffen und nach der ersten Preisänderung falsch. Ein QR-Code am Stand löst das besser.
Was hinter den Code gehört
- die Weinliste der Messe mit Jahrgang, Lage und Preis — für Gastronomie und Handel gern eine eigene Seite mit Händlerpreisen
- ein „Aktuell“-Hinweis: Messeangebot, Standnummer, Verkostungszeiten
- Knöpfe zu Datenblättern, Bestellung per Mail, Termin und Shop
- Telefon und Adresse für den Besuch am Hof
Bis zur letzten Minute änderbar
Der größte Vorteil zeigt sich vor der Messe: Der Code ist auf Roll-up, Tischaufsteller und Visitenkarte längst gedruckt, die Weinliste aber noch nicht fertig. Mit einem dynamischen Code ist das kein Problem. Sie drucken den Code früh und pflegen Weine und Preise bis zum Morgen der Eröffnung. Ist ein Wein ausverkauft, nehmen Sie ihn noch am Stand vom Telefon aus heraus.
Endverbraucher und Fachhandel trennen
Auf vielen Messen stehen Privatkunden und Fachbesucher am selben Tisch. Bewährt hat sich, zwei Seiten anzulegen: eine Weingut-Seite mit Endverbraucherpreisen und Shop, eine zweite mit Händlerpreisen, Gebindegrößen und Kontakt zum Außendienst. Beide bekommen ihren eigenen Code — die Fachbesucher-Seite etwa auf der Visitenkarte, die nur im Gespräch überreicht wird.
Was der Code nach der Messe verrät
Jeder Code zählt seine Scans. Wer für Roll-up, Tischkarte und Visitenkarte je einen eigenen Code verwendet, sieht nach der Messe, welcher Platz am Stand tatsächlich gewirkt hat. Für die nächste Messe ist das mehr wert als jede Schätzung.
Praktische Hinweise für den Druck
- am Roll-up mindestens 15 bis 20 Zentimeter groß, auf Augenhöhe
- dunkler Code auf hellem Grund, kein Muster dahinter
- neben dem Code in wenigen Worten sagen, was dahinter wartet: „Weinliste & Preise“
- vorher mit zwei, drei Telefonen aus der realen Entfernung testen
Häufig gestellte Fragen
Die Seiten sind über ihre Adresse erreichbar, aber nirgends verlinkt und für Suchmaschinen gesperrt. Wer Händlerpreise nur Fachbesuchern zeigen will, gibt den Code dafür nur im Gespräch weiter.
Das Telefon des Besuchers braucht eine Datenverbindung. Auf Messen mit schwachem Netz hilft ein kurzer Hinweis auf das Messe-WLAN neben dem Code.
Ja. Stellen Sie die Seite nach der Messe auf Ihr reguläres Angebot um. Visitenkarten und Roll-up bleiben gültig.
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