← Zum Blog
Praxis2 Min. Lesezeit

QR-Codes für Weingüter: Was alles möglich ist — vom E-Label bis zum Hoftor

Seit Wein Zutaten und Nährwerte angeben muss, ist der QR-Code auf dem Rückenetikett in vielen Kellern angekommen. Dabei kann er deutlich mehr als Pflicht erfüllen. Wichtig ist nur, die beiden Aufgaben zu trennen: Was das Gesetz verlangt, gehört auf ein E-Label ohne Werbung. Alles, was verkaufen soll, gehört auf eine eigene Seite mit eigenem Code.

Pflicht und Kür auf einen Blick

EinsatzPflicht oder KürWohin der Code führt
Rückenetikett: Zutaten & NährwertePflicht (wenn nicht aufgedruckt)E-Label je Wein, ohne Werbung, nur anonym gezählt
Rückenetikett: Geschichte, SpeiseempfehlungKürWeingut-Seite, zweiter Code
Tafel am HoftorKürAb-Hof-Zeiten mit „Jetzt geöffnet“
Weinliste im VerkostungsraumKürWeinliste mit Jahrgang und Preis
Karton und VersandbeilageKürShop zum Nachbestellen
Messe und VerkostungKürMesse-Weinliste, Händlerpreise, Kontakt
Heuriger und BuschenschankKürAusg’steckt-Termine, Jause, Anfahrt

1. Das E-Label auf dem Rückenetikett

Das ist der einzige Code, den ein Weingut unter Umständen braucht: Zutatenliste und Nährwerttabelle dürfen statt auf dem Etikett hinter einem QR-Code stehen. Die Regeln dafür sind streng — keine Werbung, keine Verkaufsinhalte, keine Erhebung von Nutzerdaten. Bei Same-QR gibt es dafür die Vorlage „Wein-E-Label“, die genau so gebaut ist.

2. Die Weingut-Seite

Für alles andere gibt es eine eigene Seite: Weinliste mit Jahrgang, Lage und Preis, ein Hinweis „Aktuell“ für Jungwein oder Hoffest, Zeiten für Ab-Hof-Verkauf und Verkostung, Anfahrt und Knöpfe zu Shop und Instagram. Sie ist für das Telefon gemacht und in einer Viertelstunde gefüllt — ohne Agentur und ohne Homepage.

3. Hoftor, Weinliste, Karton

Derselbe Code kann an vielen Stellen hängen. Wer wissen will, welche Stelle wirkt, gibt jeder ihren eigenen Code und sieht in der Statistik, wie oft er gescannt wird. Bei der Weingut-Seite zählt Same-QR auch die Aufrufe. Beim E-Label gibt es nur eine rein anonyme Summe — ohne IP-Adresse und ohne irgendetwas über die Besucher.

4. Messe, Verkostung, Heuriger

Wo sich Angebot und Termine oft ändern, spielt der dynamische Code seine Stärke aus: gedruckt wird einmal, geändert wird im Dashboard. Ausverkaufte Weine verschwinden vom Telefon aus, neue Termine stehen sofort online, die Tafel bleibt hängen.

Warum dynamisch?

  • Der gedruckte Code bleibt gleich, nur das Ziel ändert sich — kein Neudruck bei neuen Preisen oder Terminen.
  • Ein neuer Jahrgang mit anderen Nährwerten bekommt eine neue Seite; die alte bleibt für die Flaschen im Handel stehen.
  • Bekommt das Weingut später eine eigene Website, wird das Ziel umgestellt — alle Codes auf Tafeln und Kartons bleiben gültig.
Kostenlos dynamische QR-Codes erstellen
Starte mit 2 dauerhaft kostenlosen dynamischen QR-Codes. Kein Abo, keine Kreditkarte.
Jetzt gratis starten →

Häufig gestellte Fragen

Ist ein QR-Code auf der Weinflasche Pflicht?

Nein. Pflicht sind Zutaten und Nährwerte. Sie dürfen auf das Etikett gedruckt werden oder als E-Label hinter einem QR-Code stehen.

Kann ich E-Label und Shop in einen Code packen?

Nein. Das E-Label darf keine Verkaufs- oder Werbeinhalte zeigen. Für Shop und Hofgeschichte braucht es einen zweiten Code mit eigener Seite.

Wie viele Seiten brauche ich?

Eine Weingut-Seite und je Wein ein E-Label. Im Gratistarif ist eine Seite enthalten, Start trägt 5, Pro 25, Agentur 100.

Vormerkung

Jetzt vormerken, bevor es losgeht.

Eine E-Mail, sobald das Tool startet — mit den Preisen und dem kostenlosen Tarif. Kein Spam, jederzeit abbestellbar.

Nur bis zum StartStart in den nächsten Wochen
  • Dein kostenloser Zugang ist vorgemerkt — bezahlen kann man ohnehin noch nicht
  • 90 statt 30 Tage unbegrenzte Zieländerungen: dreifache Testphase, nur für Vorgemerkte
  • Startpreis-Garantie: dein Preis bleibt, auch wenn wir später erhöhen

Mit der Anmeldung willigst du ein, den Newsletter zu erhalten. Die Einwilligung kannst du jederzeit über den Abmeldelink in jeder E-Mail widerrufen.

Weiterlesen