Shop-Relaunch: Produkt- und Kategorie-URLs richtig umziehen
Was sich ändert
Jedes Shopsystem baut Adressen anders auf. Produkt-IDs, Kategoriepfade und Varianten ändern sich beim Wechsel fast immer. Deshalb ist eine vollständige Liste der alten Adressen hier besonders wichtig – am besten aus dem Export des alten Systems.
Zuordnung nach Kennung
Statt jede Adresse von Hand zuzuordnen, hilft eine eindeutige Kennung: Artikelnummer oder EAN. Über sie lassen sich alte und neue Produktseiten automatisch verbinden.
- Produkte: alte Produkt-URL auf die neue Produkt-URL derselben Artikelnummer.
- Ausgelaufene Produkte: auf Nachfolger oder Kategorie umleiten.
- Kategorien: auf die entsprechende neue Kategorie.
- Filter- und Sortierseiten: in der Regel nicht einzeln, sondern auf die Kategorie.
Bilder nicht vergessen
Produktbilder bringen über die Bildersuche Besucher. Liegen sie nach dem Wechsel unter neuen Adressen, sollten auch wichtige Bild-URLs weiterleiten.
Verpackungen und Beilagen
QR-Codes auf Verpackungen, Beipackzetteln oder Rechnungen zeigen oft direkt auf Produktseiten. Bei einem Shopwechsel sind dynamische Codes klar im Vorteil: Das Ziel wird im Dashboard angepasst, die bereits gedruckte Ware bleibt gültig.
Häufig gestellte Fragen
Gibt es einen Nachfolger, leite dorthin. Sonst auf die passende Kategorie. Ein dauerhaft entferntes Produkt ohne Ersatz kann auch den Status 410 bekommen.
Meist nicht einzeln. Sie haben selten eigene Rankings; eine Weiterleitung auf die Kategorie reicht.
Mit einem Crawler, der die Liste der alten Adressen abarbeitet und Statuscode und Ziel protokolliert.
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