Weiterleitungen einrichten: .htaccess, nginx und WordPress
Apache: die .htaccess-Datei
Auf Servern mit Apache lassen sich Weiterleitungen in der Datei .htaccess im Hauptverzeichnis eintragen. Für einzelne Seiten reicht eine Zeile je Weiterleitung, für Muster gibt es Regeln mit Platzhaltern. Vor jeder Änderung eine Sicherungskopie anlegen – ein Tippfehler kann die ganze Website lahmlegen.
nginx: in der Serverkonfiguration
nginx kennt keine .htaccess. Weiterleitungen stehen in der Serverkonfiguration, meist über return 301 für einzelne Adressen oder eine Zuordnungstabelle für viele. Danach muss die Konfiguration neu geladen werden; das übernimmt oft der Hoster oder die Agentur.
Im CMS per Plugin oder Einstellung
WordPress und viele andere Systeme bieten Weiterleitungen über Plugins oder eingebaute Funktionen. Vorteil: ohne Serverzugang und mit Import aus einer Tabelle. Nachteil: Die Weiterleitungen hängen am System – beim nächsten Wechsel müssen sie mit umziehen.
Worauf du immer achtest
- Statuscode 301 für dauerhafte Umzüge.
- Direkt zum Ziel, ohne Ketten.
- Regeln an einer Stelle pflegen.
- Nach dem Einrichten jede wichtige Adresse testen.
Häufig gestellte Fragen
Weiterleitungen auf dem Webserver sind meist etwas schneller als solche im CMS, weil das System gar nicht erst geladen wird. Bei normalen Mengen ist der Unterschied gering.
Tausende sind kein Problem, wenn sie als Zuordnungstabelle und nicht als lange Liste einzelner Regeln umgesetzt sind.
Dann bleibt das CMS oder die Oberfläche des Hosters. Viele Hoster bieten Weiterleitungen im Kundenbereich an.
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