Canonical-Tag einfach erklärt: doppelte Inhalte vermeiden
Was der Canonical-Tag tut
Der Canonical-Tag ist eine Zeile im Kopf einer Seite, die auf die bevorzugte Adresse zeigt. Er sagt Suchmaschinen: Dieser Inhalt gehört unter diese URL. Signale von Varianten werden dann auf die bevorzugte Adresse gebündelt.
Typische Fälle
- Tracking-Parameter wie ?utm_source=newsletter.
- Sortier- und Filterparameter in Shops.
- Druckversionen oder Varianten einer Seite.
- Dieselbe Produktseite in mehreren Kategorien.
Canonical oder Weiterleitung?
Eine Weiterleitung schickt Besucher wirklich woanders hin – sie ist richtig, wenn die alte Adresse nicht mehr gebraucht wird, etwa nach einem Relaunch. Der Canonical-Tag lässt beide Adressen erreichbar und ist ein Hinweis, keine Anweisung.
Typischer Relaunch-Fehler
Nach dem Go-Live zeigen Canonical-Tags noch auf die Testumgebung oder die alte Domain. Google folgt diesem Hinweis womöglich und indexiert die falsche Adresse. Prüfe die Canonical-Tags wichtiger Seiten deshalb am ersten Tag.
Häufig gestellte Fragen
Es ist gute Praxis, dass jede Seite auf sich selbst verweist. So sind Varianten mit Parametern automatisch abgedeckt.
Nicht immer. Er ist ein starker Hinweis; widersprechen ihm andere Signale wie interne Links oder die Sitemap, kann Google anders entscheiden.
Nein, wenn die Seite einen Canonical-Tag auf die Adresse ohne Parameter hat. Dann bündelt Google die Signale.
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