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Business3 Min. Lesezeit

QR-Code-Scans zählen: was Same-QR misst – und was nicht

Bild von Unsplash

Was Same-QR zählt

Ein dynamischer QR-Code von Same-QR führt nicht direkt zu deiner Seite, sondern zuerst zu einer kurzen Adresse bei Same-QR. Dort zählt Same-QR mit. Im Dashboard siehst du für jeden QR-Code eine Zahl: wie oft er insgesamt gescannt wurde. Das gilt in jedem Tarif, auch im kostenlosen. In den bezahlten Tarifen sind Scans unbegrenzt, im kostenlosen sind 1.000 im Monat enthalten. Darüber funktionieren die QR-Codes weiter, Besucher sehen vor dem Ziel aber zwei Sekunden lang einen Hinweis auf Same-QR; nach 7 Tagen über dem Limit zeigen sie nur noch einen Hinweis bis Monatsende.

Damit eine zögernde Kamera nicht dreimal zählt, wird derselbe Internetanschluss beim selben QR-Code höchstens einmal pro Minute gezählt. Link-Vorschauen von Messengern wie WhatsApp und Abrufe von Suchmaschinen zählen gar nicht – sie würden die Zahl aufblähen, ohne dass ein Mensch gescannt hat.

Was Same-QR nicht erfasst

Für den Abgleich innerhalb der Minute speichert Same-QR nicht die IP-Adresse, sondern einen gesalzenen Hash davon, und den nur 60 Sekunden lang. Danach bleibt nur die Summe. Same-QR weiß deshalb nicht, wer gescannt hat, und hält auch nicht fest, wann, von wo oder mit welchem Gerät. Es gibt keine Auswertung nach Uhrzeit, Standort, Betriebssystem oder Zielgruppe und keine Live-Ansicht einzelner Scans.

Eine Folge davon: Scannen mehrere Personen innerhalb einer Minute über dasselbe WLAN denselben QR-Code, zählt das einmal. Die Zahl zeigt dir verlässlich, ob und wie stark ein QR-Code genutzt wird – als exakte Besucherzählung taugt sie nicht.

Mehrere Standorte vergleichen

Willst du wissen, welches Plakat, welcher Flyer oder welche Filiale am besten funktioniert, gib jedem Ort einen eigenen QR-Code. Dann vergleichst du die Summen direkt im Dashboard. Ein gemeinsamer QR-Code für alle Standorte verrät dir nur die Gesamtzahl, weil Same-QR den Ort eines Scans nicht kennt.

Wie viele QR-Codes du anlegen kannst, hängt vom Tarif ab: zwei im kostenlosen Tarif, mehr in den bezahlten Tarifen Start, Pro und Agentur. Die aktuellen Tarife stehen auf der Preisseite.

Mehr erfahren mit UTM-Parametern

Was nach dem Scan passiert – wie lange jemand bleibt, ob er kauft, mit welchem Gerät er kommt –, misst nicht Same-QR, sondern das Analysewerkzeug deiner eigenen Website, etwa Google Analytics oder Matomo. Hänge dazu UTM-Parameter an die Ziel-URL des QR-Codes, zum Beispiel ?utm_source=plakat&utm_medium=qr. Dann erscheinen die Besuche aus dem QR-Code dort als eigene Quelle.

Rechne damit, dass die Zahl in deinem Analysewerkzeug kleiner ist als die Scanzahl bei Same-QR: Wer das Cookie-Banner ablehnt oder einen Blocker nutzt, taucht dort nicht auf. Beide Zahlen zusammen ergeben ein brauchbares Bild.

Ziel ändern, Zählung läuft weiter

Weil der QR-Code dynamisch ist, kannst du sein Ziel nach dem Druck ändern – etwa wenn eine Aktion endet. Die Zählung gehört zum QR-Code, nicht zum Ziel, und läuft einfach weiter. Im Gratis-Tarif sind je QR-Code zwei Zieländerungen frei. In den bezahlten Tarifen änderst du das Ziel, so oft du willst.

  • Same-QR zählt die Scans je QR-Code und zeigt die Summe im Dashboard – in jedem Tarif.
  • Derselbe Anschluss zählt beim selben QR-Code höchstens einmal pro Minute; Link-Vorschauen zählen nicht.
  • Kein Zeitpunkt, kein Standort, kein Gerät, keine Live-Ansicht.
  • Ein eigener QR-Code je Standort macht Standorte vergleichbar.
  • Für alles nach dem Scan: UTM-Parameter und dein eigenes Analysewerkzeug.
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Häufig gestellte Fragen

Sehe ich, wann und wo gescannt wurde?

Nein. Same-QR zeigt je QR-Code die Gesamtzahl der Scans. Zeitpunkt, Standort und Gerät werden nicht gespeichert.

Werden Scans auch im kostenlosen Tarif gezählt?

Ja. Die Zählung gibt es in jedem Tarif. Im kostenlosen Tarif sind 1.000 Scans im Monat enthalten, in den bezahlten unbegrenzt.

Warum zeigt Google Analytics weniger Besuche als Same-QR Scans?

Dein Analysewerkzeug erfasst nur Besucher, die es erfassen darf – wer Cookies ablehnt oder einen Blocker nutzt, fehlt dort. Same-QR zählt dagegen jeden Scan, nur denselben Anschluss beim selben QR-Code höchstens einmal pro Minute.

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