Redirect-Map erstellen: alte und neue URLs richtig zuordnen
Schritt 1: Alle alten URLs sammeln
- Die XML-Sitemap der alten Seite.
- Die Seiten mit Klicks und Impressionen aus der Google Search Console.
- Die meistbesuchten Seiten aus der Webanalyse.
- Seiten mit Links von außen (Backlink-Tools oder Search Console, Bericht „Links").
- Gedruckte Adressen: Flyer, Visitenkarten, Plakate, Verpackungen, QR-Codes.
- Ein Crawl der alten Seite mit einem SEO-Crawler, um auch Seiten ohne Sitemap zu finden.
Schritt 2: Liste bereinigen
Doppelte Einträge zusammenführen, Parameter wie ?utm_source= entfernen, Varianten mit und ohne Schrägstrich am Ende vereinheitlichen. Am Ende steht je Seite genau eine Zeile.
Schritt 3: Zuordnen
Für jede alte URL wird das inhaltlich beste neue Ziel eingetragen. Gibt es den Inhalt nicht mehr, nimm die nächstpassende Seite – etwa die übergeordnete Kategorie. Nur wenn wirklich nichts passt, bekommt die Adresse bewusst den Status 410.
Schritt 4: Prüfen, bevor es live geht
- Jede Zeile auf der Testumgebung aufrufen: Kommt genau eine Weiterleitung, landet sie auf einer erreichbaren Seite?
- Keine Ketten: Das Ziel darf nicht selbst wieder weiterleiten.
- Großschreibung, Umlaute und Sonderzeichen in alten URLs berücksichtigen.
Gedruckte Links nicht vergessen
Gedruckte Adressen landen selten in einer Sitemap, sind aber oft die wertvollsten: Ein Flyer im Wartezimmer wird noch Jahre gescannt. Dynamische QR-Codes lassen sich nach dem Relaunch zentral auf die neue Adresse setzen – trag sie trotzdem in die Redirect-Map ein, damit die Liste vollständig ist.
Häufig gestellte Fragen
Eine einfache Tabelle reicht: Spalte A alte URL, Spalte B neue URL, Spalte C Status (301 oder 410), Spalte D Notiz. Aus ihr lassen sich Serverregeln oder Plugin-Importe erzeugen.
Wenn sie verlinkt sind oder im Index stehen, ja. Weiterleitungen kosten wenig, verlorene Links lassen sich nicht zurückholen.
Am besten eine feste Person. Neue 404-Fehler aus der Search Console werden nachgetragen, bis keine mehr auftauchen.
Jetzt vormerken, bevor es losgeht.
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- Dein kostenloser Zugang ist vorgemerkt — bezahlen kann man ohnehin noch nicht
- 90 statt 30 Tage unbegrenzte Zieländerungen: dreifache Testphase, nur für Vorgemerkte
- Startpreis-Garantie: dein Preis bleibt, auch wenn wir später erhöhen
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