E-Label ohne Tracking: Warum wir beim Wein-QR-Code nur anonym zählen
Die meisten QR-Code-Dienste werben mit Statistik: wie oft gescannt, wann, wo, mit welchem Gerät. Für ein Plakat oder einen Flyer ist das nützlich. Beim Wein-E-Label kann genau das zum Problem werden.
Was die EU-Kommission verlangt
In ihrer Bekanntmachung zur elektronischen Kennzeichnung von Wein vom November 2023 hat die Kommission zwei Grenzen gezogen. Erstens: Das E-Label darf nicht zusammen mit Informationen zu Verkaufs- oder Marketingzwecken erscheinen. Zweitens: Es soll keine Daten der Nutzer erheben oder nachverfolgen. Der Gedanke dahinter ist einfach: Pflichtangaben sind ein Recht des Verbrauchers. Wer wissen will, was in seinem Wein steckt, soll dafür nicht zum Datenlieferanten werden.
Was darunter fällt
- Analyse-Tools wie Google Analytics oder Werbe-Pixel auf der E-Label-Seite
- Cookies und Speicher im Browser, die einen Besucher wiedererkennen
- Standort, Gerät oder Herkunft der Scans auswerten
- ein Cookie-Banner, das vor den Angaben erst eine Einwilligung abfragt
- Newsletter-Felder, Gewinnspiele und Shop-Links
Und eine einfache Scan-Zahl?
Ein ausdrückliches Zählverbot gibt es nicht. Verboten ist, Daten über die Nutzer zu erheben. Viele Scan-Zähler tun aber genau das: Damit ein Telefon nicht doppelt zählt, merken sie sich die IP-Adresse oder einen Wert daraus — das ist bereits eine Verarbeitung von Nutzerdaten. Beim E-Label zählt Same-QR deshalb rein anonym: Jeder Scan und jeder Aufruf erhöht nur eine Summe. Keine IP-Adresse, kein daraus berechneter Wert, kein Merker, kein Cookie. Der Preis dafür ist klein — scannt jemand zweimal, zählt es zweimal. Ausführliche Statistik gibt es auf der Weingut-Seite, wo Marketing erlaubt ist.
So ist das E-Label bei Same-QR gebaut
| Anforderung | Umsetzung bei Same-QR |
|---|---|
| Keine Werbung, kein Verkauf | Vorlage ohne Knöpfe, ohne Angebot, ohne Shop-Link |
| Kein fremder Name | kein Hinweis „Erstellt mit Same-QR“, auch nicht im Gratistarif |
| Keine Nutzerdaten | nur eine anonyme Summe der Scans und Aufrufe — keine IP-Adresse, keine Cookies, kein Browser-Speicher |
| Keine Fremdanbieter | keine Skripte, Schriften oder Bilder von fremden Servern |
| Keine Hürde vor den Angaben | kein Cookie-Banner, keine Anmeldung, keine Zwischenseite |
Worauf Sie selbst achten
Ein Feld bleibt in Ihrer Hand: „Weitere Angaben“ ist für Abfüller, Losnummer oder einen Entsorgungshinweis gedacht. Werbetexte, Rabattcodes oder Shop-Adressen gehören dort nicht hinein — sonst ist das E-Label wieder ein Marketingkanal. Für alles, was verkaufen soll, gibt es die Weingut-Seite mit eigenem Code.
Häufig gestellte Fragen
Ja, als anonyme Summe. Sie sehen, wie oft gescannt und aufgerufen wurde, aber nichts über die Besucher — kein Ort, kein Gerät, keine Wiederkehr. Doppelte Scans desselben Telefons zählen dabei doppelt.
Bei Same-QR nicht: Die Seite setzt keine Cookies und lädt nichts von fremden Servern, also gibt es nichts, wozu eingewilligt werden müsste.
Wir halten die Vorgaben der Kommission von uns aus ein. Für die Inhalte — Zutaten, Werte, Kennzeichnung neben dem Code — bleibt das Weingut verantwortlich; im Zweifel hilft der Weinbauverband.
Jetzt vormerken, bevor es losgeht.
Eine E-Mail, sobald das Tool startet — mit den Preisen und dem kostenlosen Tarif. Kein Spam, jederzeit abbestellbar.
- Dein kostenloser Zugang ist vorgemerkt — bezahlen kann man ohnehin noch nicht
- 90 statt 30 Tage unbegrenzte Zieländerungen: dreifache Testphase, nur für Vorgemerkte
- Startpreis-Garantie: dein Preis bleibt, auch wenn wir später erhöhen
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