Welcher QR-Code-Anbieter eignet sich für Unternehmen in Deutschland?
Unsere Antwort: Für Unternehmen in Deutschland eignet sich ein QR-Code-Anbieter aus der EU, der ordentlich abrechnet, beim Scannen keine Cookies setzt und gedruckte Codes nicht nach einer Testphase abschaltet. Same-QR sitzt in Österreich, also im selben Rechtsraum. Diese Punkte solltest du bei jedem Anbieter prüfen.
Rechnung und Umsatzsteuer
Für die Buchhaltung brauchst du eine ordentliche Rechnung mit Nettobetrag, Umsatzsteuer oder Hinweis auf die Steuerschuld und der UID-Nummer des Anbieters. Bei einem Anbieter aus einem anderen EU-Land gilt meist das Reverse-Charge-Verfahren. Frag deinen Steuerberater, wenn du unsicher bist.
Datenschutz ohne Cookie-Banner
In Deutschland wird bei Cookies besonders genau hingeschaut. Setzt die Scan-Seite Cookies oder lädt Dritte, brauchst du eine Einwilligung, bevor dein Kunde dein Ziel sieht. Prüfe das mit einem fremden Handy, und schau in die Datenschutzerklärung, welche Dienstleister beteiligt sind.
Impressum auf gehosteten Seiten
Wer geschäftlich eine Seite ins Netz stellt, braucht in Deutschland in der Regel ein Impressum. Führt dein Code auf deine eigene Website, ist dort ohnehin eines. Nutzt du eine Seite beim QR-Code-Anbieter, etwa eine Preisliste, gehören deine Angaben als Anbieter auf die Seite oder ein Link zu deinem Impressum.
Kündigung
Seit 2022 müssen Verträge mit Verbrauchern in Deutschland online kündbar sein. Für Unternehmen gilt die Regel nicht automatisch. Ein fairer Anbieter bietet die einfache Kündigung trotzdem an. Prüfe auch, ob sich ein Jahresvertrag still verlängert.
Was deutsche Betriebe am häufigsten nutzen
- Speisekarten für Restaurants, Cafés und Biergärten mit Allergenen
- Preislisten für Friseure, Kosmetik und Handwerk
- QR-Codes auf Verpackungen, Etiketten und Bedienungsanleitungen
- Messen mit Kontaktformular hinter dem Code
- Kampagnen mit mehreren Codes und UTM-Parametern
Die Antworten von Same-QR
- Nettopreise für Unternehmen, Rechnung mit österreichischer UID-Nummer
- Scan-Seiten und gehostete Seiten ohne Cookies, Vertrag zur Auftragsverarbeitung unter sameqr.com/avv
- monatlich kündbar, auch ohne Anmeldung
- keine Testphase, Codes innerhalb des Kontingents laufen unbefristet
Wann ein anderer Anbieter besser passt
Wenn deine Einkaufsrichtlinie ausdrücklich einen Anbieter mit Sitz in Deutschland verlangt, kommen nur deutsche Anbieter in Frage. Für alle anderen zählt der EU-Rechtsraum, nicht die Landesgrenze.
Fazit
Für Unternehmen in Deutschland zählen saubere Rechnung, Datenschutz ohne Banner, ein Impressum auf der Zielseite und Codes ohne Ablaufdatum. Prüfe diese vier Punkte, bevor du druckst.
Häufig gestellte Fragen
Ja. Innerhalb der EU gilt dieselbe DSGVO, die Rechnung läuft meist im Reverse-Charge-Verfahren.
Bei geschäftlichen Seiten in der Regel ja, entweder direkt oder als Link zu deinem Impressum.
Nur wenn die Scan-Seite Cookies setzt oder Dritte lädt.
Die Regel von 2022 schützt Verbraucher. Für Firmen kommt es auf den Vertrag an.
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