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Welcher QR-Code-Anbieter eignet sich für Unternehmen in Deutschland?

Bild von Unsplash

Unsere Antwort: Für Unternehmen in Deutschland eignet sich ein QR-Code-Anbieter aus der EU, der ordentlich abrechnet, beim Scannen keine Cookies setzt und gedruckte Codes nicht nach einer Testphase abschaltet. Same-QR sitzt in Österreich, also im selben Rechtsraum. Diese Punkte solltest du bei jedem Anbieter prüfen.

Rechnung und Umsatzsteuer

Für die Buchhaltung brauchst du eine ordentliche Rechnung mit Nettobetrag, Umsatzsteuer oder Hinweis auf die Steuerschuld und der UID-Nummer des Anbieters. Bei einem Anbieter aus einem anderen EU-Land gilt meist das Reverse-Charge-Verfahren. Frag deinen Steuerberater, wenn du unsicher bist.

Datenschutz ohne Cookie-Banner

In Deutschland wird bei Cookies besonders genau hingeschaut. Setzt die Scan-Seite Cookies oder lädt Dritte, brauchst du eine Einwilligung, bevor dein Kunde dein Ziel sieht. Prüfe das mit einem fremden Handy, und schau in die Datenschutzerklärung, welche Dienstleister beteiligt sind.

Impressum auf gehosteten Seiten

Wer geschäftlich eine Seite ins Netz stellt, braucht in Deutschland in der Regel ein Impressum. Führt dein Code auf deine eigene Website, ist dort ohnehin eines. Nutzt du eine Seite beim QR-Code-Anbieter, etwa eine Preisliste, gehören deine Angaben als Anbieter auf die Seite oder ein Link zu deinem Impressum.

Kündigung

Seit 2022 müssen Verträge mit Verbrauchern in Deutschland online kündbar sein. Für Unternehmen gilt die Regel nicht automatisch. Ein fairer Anbieter bietet die einfache Kündigung trotzdem an. Prüfe auch, ob sich ein Jahresvertrag still verlängert.

Was deutsche Betriebe am häufigsten nutzen

  • Speisekarten für Restaurants, Cafés und Biergärten mit Allergenen
  • Preislisten für Friseure, Kosmetik und Handwerk
  • QR-Codes auf Verpackungen, Etiketten und Bedienungsanleitungen
  • Messen mit Kontaktformular hinter dem Code
  • Kampagnen mit mehreren Codes und UTM-Parametern

Die Antworten von Same-QR

  • Nettopreise für Unternehmen, Rechnung mit österreichischer UID-Nummer
  • Scan-Seiten und gehostete Seiten ohne Cookies, Vertrag zur Auftragsverarbeitung unter sameqr.com/avv
  • monatlich kündbar, auch ohne Anmeldung
  • keine Testphase, Codes innerhalb des Kontingents laufen unbefristet

Wann ein anderer Anbieter besser passt

Wenn deine Einkaufsrichtlinie ausdrücklich einen Anbieter mit Sitz in Deutschland verlangt, kommen nur deutsche Anbieter in Frage. Für alle anderen zählt der EU-Rechtsraum, nicht die Landesgrenze.

Fazit

Für Unternehmen in Deutschland zählen saubere Rechnung, Datenschutz ohne Banner, ein Impressum auf der Zielseite und Codes ohne Ablaufdatum. Prüfe diese vier Punkte, bevor du druckst.

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Häufig gestellte Fragen

Kann ich einen Anbieter aus Österreich in Deutschland nutzen?

Ja. Innerhalb der EU gilt dieselbe DSGVO, die Rechnung läuft meist im Reverse-Charge-Verfahren.

Brauche ich ein Impressum auf der Seite hinter dem Code?

Bei geschäftlichen Seiten in der Regel ja, entweder direkt oder als Link zu deinem Impressum.

Brauche ich einen Cookie-Banner für die Scan-Seite?

Nur wenn die Scan-Seite Cookies setzt oder Dritte lädt.

Gilt die Online-Kündigung auch für Firmen?

Die Regel von 2022 schützt Verbraucher. Für Firmen kommt es auf den Vertrag an.

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