QR-Code im Lebenslauf: Portfolio und Arbeitsproben in der Bewerbung zeigen
Ein Lebenslauf soll kurz sein. Arbeitsproben, Projekte und Zeugnisse passen dort nicht hinein. Ein QR-Code löst das, wenn der Lebenslauf auf Papier vorliegt: auf der Jobmesse, im Vorstellungsgespräch oder in einer Mappe. Er führt zu dem, was du zeigen willst, und braucht dafür nur zwei Quadratzentimeter.
Wann ein QR-Code im Lebenslauf sinnvoll ist
- wenn der Lebenslauf ausgedruckt wird, etwa auf Messen oder im Gespräch
- wenn du Arbeitsproben hast: Portfolio, Projekte, Videos, Code
- wenn du kreativ, technisch oder im Marketing arbeitest und zeigen willst, dass du digitale Werkzeuge nutzt
Bei einer Bewerbung als PDF per Mail ist ein klickbarer Link oft bequemer. Beides schließt sich nicht aus: ein Link im Text und ein QR-Code für den Ausdruck.
Wohin der Code führen sollte
Nicht auf deine Startseite und nicht auf ein soziales Netzwerk voller privater Beiträge, sondern auf eine Seite, die für Personalverantwortliche gemacht ist. Gut sind eine Portfolioseite mit drei bis fünf ausgewählten Arbeiten, ein Ordner mit Zeugnissen und Arbeitsproben oder ein berufliches Profil. Wichtig ist, dass die Seite ohne Anmeldung und am Handy funktioniert.
Ein Code je Bewerbung
Dynamische QR-Codes zählen ihre Scans. Gibst du jeder Bewerbung einen eigenen Code, siehst du, ob jemand dein Portfolio geöffnet hat. Du erfährst nicht wer und nicht wann, nur ob und wie oft. Für eine laufende Jobsuche reichen dafür 20 kostenlose dynamische QR-Codes gut aus. Auch das Ziel lässt sich ändern: Kommt ein neues Projekt hinzu, aktualisierst du das Portfolio, und die verschickten Lebensläufe zeigen trotzdem auf den neuesten Stand.
Gestaltung: dezent statt auffällig
- in der Kopfzeile neben den Kontaktdaten oder unten in der Seitenleiste
- etwa 2 bis 2,5 cm groß, mit hellem Rand rundherum
- darunter ein kurzer Text: „Portfolio“ oder „Arbeitsproben“
- schwarz auf weiß, damit er sicher gescannt wird
- vor dem Versand mit zwei Handys testen, auch vom Ausdruck
Kostenlos und ohne Ablaufdatum
Bewerbungsphasen dauern oft länger als geplant. Ein QR-Code aus einem Testzeitraum, der nach zwei Wochen nicht mehr weiterleitet, wäre im Lebenslauf peinlich. Bei Same-QR sind 20 dynamische QR-Codes dauerhaft kostenlos, ohne Testzeitraum, ohne Kreditkarte und ohne Werbung beim Scan. Das Ziel lässt sich je Code zweimal ändern.
Fazit
Ein QR-Code im Lebenslauf lohnt sich, wenn du etwas zu zeigen hast und dein Lebenslauf ausgedruckt wird. Führe ihn auf eine aufgeräumte Seite, gestalte ihn dezent und gib jeder Bewerbung einen eigenen Code, wenn du wissen willst, ob jemand hineingeschaut hat.
Häufig gestellte Fragen
Ja, wenn er dezent platziert ist und auf eine aufgeräumte Seite mit Arbeitsproben führt. Ein Code auf ein privates Profil wirkt dagegen eher ungünstig.
Nein. Du siehst nur, wie oft er gescannt wurde. Ein eigener Code je Bewerbung zeigt dir, ob eine bestimmte Firma hineingeschaut hat.
Etwa 2 bis 2,5 cm Kantenlänge mit einem hellen Rand rundherum. Teste ihn vor dem Versand mit zwei Handys.
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