Sprechende Pfade im QR-Code: qr.deinefirma.at/speisekarte statt Zufallsfolge
Bei einem dynamischen QR-Code auf eigener Subdomain entscheidest du nicht nur über den Domainnamen, sondern auch über den Pfad dahinter. Soll die Adresse qr.deinefirma.at/speisekarte lauten oder qr.deinefirma.at/k7x2m9qp4a? Beides funktioniert technisch gleich. Der Unterschied zeigt sich erst im Alltag.
Zwei Arten von Pfaden
- Sprechender Pfad: ein Wort oder zwei, die sagen, wohin es geht, etwa /speisekarte oder /kontakt.
- Zufallspfad: eine Zeichenfolge, die der Dienst erzeugt, bei Same-QR zum Beispiel 10 Zeichen lang.
Was für den sprechenden Pfad spricht
- Wer den Link sieht, weiß vorher, was ihn erwartet. Das senkt die Hemmschwelle beim Scannen, gerade bei QR-Codes an öffentlichen Orten.
- Der Pfad lässt sich von Hand eintippen, falls jemand den Code nicht scannen kann.
- Du erkennst deine Codes in Listen und Auswertungen sofort, ohne nachzuschlagen.
- In Prospekten, Mails oder auf der Visitenkarte kannst du den Link auch als Text nennen.
Was dagegen spricht
- Der Pfad steht nach dem Druck fest. Gedruckt ist gedruckt, du kannst ihn danach nicht mehr umbenennen, nur das Ziel dahinter ändern.
- Jeden Pfad gibt es je Domain nur einmal. Er bleibt auch dann belegt, wenn du den Code löschst. Ein gelöschtes /speisekarte ist also nicht wieder frei.
- Wer /speisekarte kennt, probiert vielleicht /getraenke oder /karte. Lege deshalb nichts unter einen Pfad, das nicht jeder sehen darf.
- Ein Wort verspricht etwas. Zeigt /angebot später auf eine alte Seite, wirkt das schlechter als ein neutraler Zufallspfad.
Fünf Regeln für gute Pfade
- Kurz: ein Wort, höchstens zwei. Lange Pfade machen den QR-Code dichter und schwerer lesbar.
- Kleingeschrieben: Groß- und Kleinschreibung zu mischen führt zu Tippfehlern, wenn jemand den Link abschreibt.
- Ohne Umlaute und Sonderzeichen: /getraenke statt /getränke, dazu nur Buchstaben, Ziffern und Bindestrich.
- Ohne Daten und Aktionen: /sommer-2026 oder /aktion-herbst veralten, der gedruckte Code aber bleibt. Wähle /speisekarte statt /speisekarte-sommer.
- Beschreibe die Funktion, nicht das Ziel: /speisekarte bleibt richtig, auch wenn die Karte später auf einer anderen Seite liegt.
Wann ein Zufallspfad die bessere Wahl ist
Für einmalige Aktionen, Tischaufsteller mit Nummern oder Material, das niemand abtippen soll, ist ein Zufallspfad völlig in Ordnung. Er verrät nichts, lässt sich nicht erraten und blockiert keinen schönen Namen für später. Viele Betriebe mischen beides: sprechende Pfade für Dauerhaftes wie Speisekarte, Kontakt oder Bewertung, Zufallspfade für den Rest.
So wählst du den Pfad beim Anlegen
Beim Anlegen eines neuen Codes in Same-QR wählst du zuerst die Adresse, also sameqr.com/r/… oder deine verbundene Domain. Danach trägst du den Pfad selbst ein oder lässt ihn zufällig erzeugen. Bestehende Codes behalten ihre Adresse, denn sie sind ja längst gedruckt. Scans werden wie gewohnt gezählt, und auch Zeitregeln gelten unverändert. Eine eigene Domain gibt es nicht in jedem Tarif, die Übersicht findest du in den Tarifdetails.
Pfade überleben den Anbieterwechsel
Die Domain gehört dir. Wechselst du später den Anbieter, stellst du den CNAME um. Die gedruckten Codes funktionieren dann weiter, sofern der neue Anbieter dieselben Pfade auf deiner Domain bedienen kann. Das ist ein Grund mehr, Pfade schlicht und dauerhaft zu halten.
Häufig gestellte Fragen
Nein. Der Pfad ist Teil der gedruckten Adresse. Ändern kannst du nur, wohin der Code weiterleitet.
Nein. Jeder Pfad gibt es je Domain nur einmal und er bleibt auch nach dem Löschen belegt. Überlege dir den Namen deshalb vorher.
Sie lassen sich schwerer erraten. Sicher im Sinne von geschützt ist aber keiner der beiden: Was unter einem Pfad liegt, kann jeder aufrufen, der die Adresse kennt.
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