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QR-Code-Generator auswählen: Vergleich der Anbieter und Checkliste vor dem Druck

Bild von Unsplash

Der Unterschied liegt selten in der QR-Code-Erstellung

Einen QR-Code erzeugen können alle Anbieter gleich gut — das Format ist genormt, und ein QR-Code von Anbieter A ist technisch nicht besser lesbar als einer von Anbieter B. Entscheidend ist, was drumherum passiert: wie gezählt wird, wie lange man sich bindet, was man aus dem Werkzeug herausbekommt und was mit gedruckten QR-Codes geschieht, wenn das Abo endet.

Die Anbieter im Überblick

AnbieterEinstieg bezahltZählweiseAuffällig
Same-QR19,90 € zzgl. USt. / Monat für 500 QR-CodesQR-Codes insgesamt, Scans unbegrenztmonatlich kündbar, 20 QR-Codes dauerhaft gratis
QR Code Generator8–16 € / Monat für 2 QR-CodesQR-Codes insgesamt, Starter mit 10.000 Scansetablierter Anbieter, kein dauerhaft kostenloser Tarif
Bitly10 $ / Monat für 5 QR-Codes im Monatneue QR-Codes pro Monatstark auf Kurzlinks ausgelegt, nur Jahresabo
QR TIGER7 $ / Monat für 12 QR-CodesQR-Codes insgesamt, gratis 500 Scans je QR-Codegroße Kontingente günstig, eigene Domain ab 37 $
Flowcode25 $ / Monat für bis zu 50 QR-CodesQR-Codes insgesamtLandingpages im Fokus, nur Jahresabo
Stand 15. August 2026. Angaben von den Preisseiten der Anbieter. Preise teils ohne Mehrwertsteuer, Dollarbeträge sind nicht umgerechnet — prüfe vor dem Abschluss die aktuelle Seite des Anbieters.

Die Frage, die am meisten Geld kostet

Was passiert mit meinen gedruckten QR-Codes, wenn ich kündige? Bei jedem dynamischen QR-Code liegt die Weiterleitung beim Anbieter. Endet der Zugang, führt der QR-Code ins Leere — unabhängig davon, wie viele Aufkleber schon kleben. Deshalb gehören zwei Dinge zusammengedacht: die Druckauflage und die Laufzeit, für die man den Zugang wirklich halten will. Für Schilder, die zehn Jahre hängen sollen, ist ein statischer QR-Code oder eine eigene Domain die sicherere Wahl.

Eine eigene Domain lösen manche Anbieter erst in höheren Tarifen — bei QR TIGER etwa ab dem Premium-Tarif für 37 Dollar im Monat. Der Vorteil: Die kurze Adresse gehört dir, und ein Anbieterwechsel ist möglich, ohne dass gedruckte QR-Codes wertlos werden.

Checkliste vor dem Druck

  • Kontingent verstanden: QR-Codes insgesamt oder neue QR-Codes pro Monat? Bei Kampagnen mit vielen Platzierungen macht das den Unterschied zwischen einem Tarif und dem Doppelten.
  • Scan-Limit geprüft: Gibt es eine Obergrenze pro QR-Code oder Monat, und was passiert beim Überschreiten — Sperre oder Zusatzkosten?
  • Druckdatei geklärt: SVG oder PDF als Vektor liegt vor, nicht nur ein PNG. Nur damit bleibt der QR-Code von der Visitenkarte bis zum Banner scharf.
  • Bindung geprüft: Ist der beworbene Preis der Monatspreis oder der Jahrespreis geteilt durch zwölf? Kündigungsfristen stehen oft nur im Kleingedruckten.
  • Rückfallebene bedacht: Was passiert bei Kündigung, Preiserhöhung oder wenn der Anbieter verschwindet? Eine eigene Domain oder ein statischer QR-Code für langlebige Schilder hilft.
  • Datenschutz sortiert: Scans erzeugen Zugriffsdaten. Kläre vor dem Start, welche Daten der Anbieter speichert und was in deine Datenschutzerklärung muss.

Wann welcher Anbieter passt

Für ein paar QR-Codes ohne Budget lohnt ein dauerhaft kostenloser Tarif. Bei Same-QR sind es 20 QR-Codes, bei QR TIGER drei mit begrenzten Scans. Wer bereits Kurzlinks und Kampagnen bei Bitly verwaltet, bleibt sinnvollerweise dort, muss aber mit dem Monatskontingent leben. Sehr große Mengen sind bei QR TIGER am günstigsten, wenn die Jahreszahlung akzeptabel ist. Und wer vor allem Landingpages ohne eigene Website braucht, findet bei Flowcode mehr Baukasten, zahlt dafür aber den höchsten Einstieg.

Same-QR positioniert sich bewusst dazwischen: mittlere Kontingente zum niedrigen Preis, monatlich kündbar, unbegrenzte Scans in jedem bezahlten Tarif und ein kostenloser Tarif, der nicht nach zwei Wochen endet.

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Häufig gestellte Fragen

Welcher QR-Code-Generator ist der beste?

Das hängt an der Zählweise, nicht an der QR-Code-Qualität. Für wenige QR-Codes zählt ein dauerhaft kostenloser Tarif, für Kampagnen das Gesamtkontingent, für langlebige Schilder eine eigene Domain. Die QR-Codes selbst sind bei allen Anbietern technisch gleichwertig.

Kann ich meine QR-Codes zu einem anderen Anbieter mitnehmen?

Den Kurzlink selbst nur, wenn er auf deiner eigenen Domain liegt. Sonst bleibt die Brücke: Solange das alte Abo läuft, stellst du dort das Ziel jedes QR-Codes auf den neuen Anbieter um, und die gedruckten QR-Codes leiten weiter. Für Schilder, die Jahre hängen, ist die eigene Domain deshalb mehr als Kosmetik.

Brauche ich überhaupt einen dynamischen QR-Code?

Wenn das Ziel nie wechselt und dich Scan-Zahlen nicht interessieren, reicht ein statischer QR-Code, den es kostenlos gibt. Sobald du Ziele ändern oder Platzierungen vergleichen willst, brauchst du einen dynamischen QR-Code und damit einen Anbieter, der die Weiterleitung betreibt.

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