Programmheft per QR-Code: Besetzung ändern, ohne neu zu drucken
Das Problem mit gedruckten Programmheften
Programmhefte gehen Wochen vor der Premiere in den Druck. Bis zur Vorstellung ändert sich regelmäßig etwas: Eine Rolle wird umbesetzt, ein Gast springt ein, die Pausenlänge verschiebt sich, ein Stück fällt aus dem Programm. Die üblichen Lösungen sind der eingelegte Zettel, der aus dem Heft rutscht, oder der handschriftliche Aushang am Eingang, den in der Dunkelheit niemand mehr liest.
Ein QR-Code im Heft löst das anders: Er zeigt auf eine Seite, die vor jeder Vorstellung aktualisiert werden kann. Das gedruckte Heft bleibt, wie es ist — die Information dahinter wandert mit. Wer das Heft als Andenken behält, hat später außerdem noch einen funktionierenden Zugang zu Fotos oder Kritiken.
Was hinter den QR-Code gehört
Am nützlichsten ist eine kurze Seite mit dem, was sich tatsächlich ändert: die Besetzung von heute Abend, Änderungen gegenüber dem Druck, die Spieldauer samt Pausen. Danach kommt, was im Heft keinen Platz hatte — Stückeinführung, Übersetzungen der Liedtexte, Hinweise zu Nebelmaschine oder Stroboskop, Barrierefreiheit.
Für mehrsprachiges Publikum lohnt eine Sprachauswahl auf derselben Seite, statt für jede Sprache einen eigenen QR-Code zu drucken. Und nach der letzten Vorstellung lässt sich dasselbe Ziel auf Produktionsfotos, den Pressespiegel oder die nächste Premiere umstellen — das Heft wird damit vom Wegwerfprodukt zu einem dauerhaften Verweis.
Damit der QR-Code im Saal funktioniert
- Auf helle Fläche drucken: Ein QR-Code auf dunklem Grund ist im abgedunkelten Foyer kaum zu scannen.
- Mindestens 2 cm breit, mit Rand ringsum — auf glänzendem Papier eher größer.
- Neben den QR-Code eine kurze Erklärung setzen, sonst wird er für Werbung gehalten.
- Ladezeit klein halten: Im Foyer teilen sich hunderte Menschen ein Mobilfunknetz.
- Vor dem Druck mit mehreren Handys testen, auch bei schwachem Licht.
Ein QR-Code für die ganze Spielzeit
Weil das Ziel eines dynamischen QR-Codes austauschbar ist, kann derselbe QR-Code im Abo-Heft, auf der Eintrittskarte und im Saalplan stehen und trotzdem immer zur aktuellen Vorstellung führen. Wie oft er umgestellt wird, hängt nur am Tarif: Bei Same-QR sind Änderungen in den bezahlten Tarifen unbegrenzt, im kostenlosen zweimal je QR-Code. Scans sind in jedem bezahlten Tarif unbegrenzt, gratis sind 1.000 im Monat enthalten, auch bei einer ausverkauften Serie.
Häufig gestellte Fragen
Der QR-Code bleibt scanbar. Sinnvoll ist dann eine kurze Seite mit dem Hinweis, dass die Produktion beendet ist, und einem Verweis auf den aktuellen Spielplan — besser als eine Fehlerseite, die Besucher ratlos lässt.
Nein. Ein QR-Code für die Produktion genügt, wenn die Zielseite die aktuelle Besetzung zeigt. Mehrere QR-Codes lohnen nur, wenn man vergleichen will, wo gescannt wird — etwa Heft gegen Aushang gegen Eintrittskarte.
Er ergänzt es. Ein Teil des Publikums möchte das Heft in der Hand halten, und im dunklen Saal ist Papier oft praktischer als ein Display. Der QR-Code trägt das, was sich ändert.
Neue Artikel direkt ins Postfach
Tipps zu dynamischen QR-Codes, neue Funktionen, kein Spam. Jederzeit abbestellbar.
Mit der Anmeldung willigst du ein, den Newsletter zu erhalten. Die Einwilligung kannst du jederzeit über den Abmeldelink in jeder E-Mail widerrufen.