QR-Code-Tischaufsteller: Material, Größe und Platzierung
Welche Aufsteller es gibt
Ein QR-Code-Tischaufsteller bringt die digitale Speisekarte an jeden Platz. Die Auswahl ist groß, und jede Variante hat ihre Stärken:
- Acryl- oder Plexiglasaufsteller: Einlegeblatt austauschbar, leicht zu reinigen, wirkt neutral.
- Holzaufsteller oder Holzklötze mit Schlitz: warm, passt zu Wirtshaus und Café.
- Bedruckte Kartonaufsteller: günstig und schnell, aber nicht lange haltbar.
- Aufkleber direkt auf dem Tisch: rutscht nicht weg, muss aber zur Tischoberfläche und zur Reinigung passen.
- Code auf Menagen, Serviettenhaltern oder Kerzengläsern: unauffällig, wenn dort ohnehin etwas steht.
Größe des Codes
Am Tisch wird aus kurzer Distanz gescannt, der Code muss also nicht riesig sein. Zu klein darf er aber auch nicht sein, besonders bei gedämpftem Licht oder älteren Handys. Bevor du in Serie bestellst, druckst du einen Code in mehreren Größen aus und scannst ihn aus der Sitzposition mit verschiedenen Geräten.
- Dunkler Code auf hellem Hintergrund scannt am zuverlässigsten.
- Rund um den Code einen freien Rand lassen, ohne Schrift oder Muster.
- Glänzende Oberflächen vermeiden, sie spiegeln Deckenlampen und Kerzenlicht.
- Für die Druckerei den Code als Vektordatei (SVG oder PDF) liefern, dann bleibt er in jeder Größe scharf.
Text neben dem Code
Ein QR-Code ohne Erklärung ist eine Einladung zum Rätseln. Ein kurzer Satz sagt dem Gast, was ihn erwartet:
- „Speisekarte & Tagesangebot – einfach mit der Handykamera scannen“
- „Unsere Karte. Gedruckt bringen wir sie dir gern.“
- Bei internationalen Gästen zusätzlich auf Englisch: „Scan for our menu“.
Der Hinweis auf die gedruckte Karte ist wichtig. Er signalisiert, dass niemand zum Handy gezwungen wird.
Haltbarkeit und Reinigung
Ein Aufsteller steht jeden Tag zwischen Gläsern, Saucen und feuchten Lappen. Laminierte oder hinter Acryl geschützte Einleger überstehen das am besten. Prüfe regelmäßig, ob Codes zerkratzt, verblasst oder verschmutzt sind – ein beschädigter Code ist für den Gast genauso ärgerlich wie ein falsches Ziel.
Ein Vorteil des dynamischen Codes: Da sich nur das Ziel ändert, nie der Code selbst, kannst du Aufsteller für Jahre anschaffen. Same-QR prüft außerdem nachts, ob das Ziel jedes Codes erreichbar ist, und meldet sich per Mail, wenn nicht.
Wenn ein Aufsteller fehlt
Aufsteller verschwinden, fallen herunter oder werden für den Nebentisch ausgeliehen. Halte ein paar Ersatzaufsteller bereit und lege beim Eindecken fest, wer sie kontrolliert. Hilfreich ist ein zweiter Code an einem festen Ort, etwa am Eingang oder an der Theke.
Checkliste vor der Bestellung
- Probedruck in Originalgröße gescannt, mit mehreren Handys.
- Hinweistext kurz und verständlich, ggf. auch auf Englisch.
- Code als Vektordatei an die Druckerei geliefert.
- Material passend zur Reinigung im Betrieb gewählt.
- Einige Ersatzaufsteller mitbestellt.
Ein guter Aufsteller hält Jahre. Gerade deshalb lohnt sich ein dynamischer Code: Was sich hinter ihm ändert, betrifft den Druck nicht.
Häufig gestellte Fragen
Für die Speisekarte nicht – alle Tische können denselben Code nutzen. Eigene Codes je Bereich lohnen sich, wenn du wissen willst, wo wie oft gescannt wird.
Acryl mit austauschbarem Einleger lässt sich gut abwischen. Holz wirkt wärmer, braucht aber eine versiegelte Oberfläche.
Einfach neu ausdrucken. Beim dynamischen Code bleibt der Code gleich, du brauchst nur die Datei vom ersten Druck.
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