Flyer-Erfolg messen: mit einem eigenen QR-Code je Verteilgebiet
Flyer sind eine der ältesten Werbeformen, und eine der am schlechtesten gemessenen. Es gibt Druckkosten und Verteilkosten, aber selten eine Zahl dazu, was zurückkommt. Ein QR-Code auf dem Flyer ändert das, wenn du ihn richtig einsetzt. Der Trick ist einfach: nicht ein Code für alle Flyer, sondern ein eigener Code je Gebiet, Auflage oder Motiv.
Der Aufbau des Tests
- Lege für jede Variante einen eigenen dynamischen QR-Code an, etwa „Flyer Nordstadt“ und „Flyer Südstadt“
- Alle Codes führen auf dasselbe Ziel, damit nur der Ort den Unterschied macht
- Druck die Varianten in gleicher Auflage, sonst musst du später umrechnen
- Notiere den Scanstand jedes Codes zu Beginn und nach zwei bis vier Wochen
Mit 20 dynamischen QR-Codes kannst du gleichzeitig bis zu 20 Varianten vergleichen. Für die meisten Tests reichen zwei bis fünf.
Ein Beispiel zum Rechnen
| Variante | Auflage | Scans nach 3 Wochen | Scans je 1.000 Flyer |
|---|---|---|---|
| Nordstadt, Briefkasten | 2.000 | 46 | 23 |
| Südstadt, Briefkasten | 2.000 | 18 | 9 |
| Auslage im Laden | 500 | 31 | 62 |
In diesem Beispiel bringt die Auslage im Laden je Flyer fast dreimal so viel wie der Briefkasten in der Nordstadt. Teilst du die Kosten für Druck und Verteilung durch die Scans, bekommst du die Kosten je Scan. Diese Zahl hilft bei der Entscheidung, wo die nächste Auflage hingeht.
Was die Zählung kann und was nicht
Ein Scan ist kein Kunde. Er zeigt Interesse, mehr nicht. Achte außerdem darauf, wie dein Anbieter zählt. Bei Same-QR zeigt das Dashboard je QR-Code die Summe der Scans, ohne Zeitpunkt, Ort oder Gerät. Deshalb ist es wichtig, den Stand zu Beginn und am Ende eines Tests selbst zu notieren. Wer wissen will, was nach dem Scan passiert, hängt UTM-Parameter an das Ziel und schaut in das Analysewerkzeug der eigenen Website.
Viele Codes auf einmal anlegen
Für einen Test mit vielen Varianten musst du die Codes nicht einzeln anlegen. In den bezahlten Tarifen lässt sich eine Tabelle mit Name und Ziel je Zeile als CSV-Datei importieren, und alle Codes kommen gesammelt als ZIP. Im kostenlosen Tarif legst du die bis zu 20 Codes einzeln an und lädst sie einzeln herunter, für einen Test mit wenigen Varianten reicht das gut.
Scans und Grenzen im kostenlosen Tarif
Die meisten Flyer-Tests bleiben deutlich unter 1.000 Scans im Monat, der Grenze für das ganze Konto im kostenlosen Tarif. Es gibt keinen Testzeitraum, keine Kreditkarte und keine Werbung beim Scan. Und weil die Codes dynamisch sind, kannst du das Ziel nach dem Test noch zweimal je Code ändern, etwa auf ein neues Angebot.
Fazit
Ein eigener QR-Code je Variante macht aus Flyern eine messbare Werbeform. Gleiche Auflagen, gleiches Ziel, Stand notieren, nach ein paar Wochen vergleichen. Das kostet nichts außer ein paar Minuten und zeigt dir, wo die nächste Auflage wirklich hingehört.
Häufig gestellte Fragen
Gib jeder Variante einen eigenen QR-Code mit demselben Ziel und vergleiche nach einigen Wochen die Scans je 1.000 Flyer.
Nein. Du siehst nur, wie oft jeder Code gescannt wurde. Was danach passiert, misst du mit UTM-Parametern in deinem eigenen Analysewerkzeug.
Ja, per CSV-Import in den bezahlten Tarifen. Im kostenlosen Tarif legst du die bis zu 20 QR-Codes einzeln an.
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