Mittagsmenü und Abendkarte mit einem QR-Code: die richtige Karte zur richtigen Zeit
Das Problem mit zwei Karten
Viele Restaurants arbeiten mit einer Mittagskarte und einer Abendkarte. Wer das Mittagsmenü digital anbieten will, steht vor einer Frage: Welche Karte soll der QR-Code am Tisch zeigen? Zwei Codes nebeneinander verwirren, ein Code mit einer Übersichtsseite kostet einen Klick mehr. Und wer mittags die Abendkarte sieht, bestellt womöglich etwas, das die Küche erst ab 18 Uhr anbietet.
Zeitgesteuerte Weiterleitung erklärt
Ein dynamischer QR-Code führt über eine kurze Adresse zum eigentlichen Ziel. Dieses Ziel kann von der Uhrzeit abhängen: Bis 15 Uhr führt der Code zur Mittagskarte, danach zur Abendkarte. Der Gast merkt davon nichts, er scannt und sieht die passende Karte.
Bei Same-QR legst du solche Regeln direkt am Code fest: nach Uhrzeit, nach Wochentag oder für ein bestimmtes Datum, bis zu zehn Regeln je Code. Gerechnet wird in der Zeitzone, die du für den Code einstellst – also in Wiener oder Münchner Zeit, egal wo der Server steht.
- Montag bis Freitag, 11 bis 15 Uhr: Mittagskarte mit Menü und Tagesteller.
- Täglich ab 15 Uhr: Abendkarte.
- Samstag und Sonntag ganztags: Wochenendkarte mit Frühstück und Brunch.
Wochenmenü planen
Ein Mittagsmenü, das täglich wechselt, lässt sich als eigene Karte mit fünf Tagen anlegen: Montag bis Freitag jeweils mit Suppe, Hauptgang und Preis. Gäste sehen so schon am Montag die ganze Woche und können planen. Alternativ trägst du jeden Morgen nur das aktuelle Menü als Tagesangebot ein.
Wichtig ist, dass die Mittagskarte selbst kurz bleibt. Mittagsgäste haben wenig Zeit; drei bis vier Gerichte und ein klarer Preis helfen mehr als eine lange Liste.
Ruhetage und Ausnahmen
Feiertage, Betriebsurlaub oder eine geschlossene Gesellschaft durchbrechen den Wochenplan. Mit einer Datumsregel zeigt der Code an einem bestimmten Tag ein anderes Ziel, zum Beispiel eine Seite mit dem Feiertagsmenü oder einen Hinweis mit den Öffnungszeiten. Plane solche Ausnahmen im Voraus, dann musst du am Feiertag selbst nichts mehr anfassen.
Praxisbeispiel
Ein Gasthaus bietet unter der Woche von 11.30 bis 14 Uhr ein Mittagsmenü an, abends à la carte, sonntags durchgehend die große Karte. Am Tisch steht ein einziger Code. Drei Regeln reichen:
- Montag bis Freitag, 10 bis 14.30 Uhr: Mittagskarte.
- Alle anderen Zeiten: Abendkarte (Standardziel).
- Am 24. Dezember: Seite mit dem Weihnachtsmenü.
Der Puffer vor und nach den Küchenzeiten sorgt dafür, dass auch Gäste, die früh kommen oder länger sitzen, die passende Karte sehen. Teste die Regeln einmal zu jeder Umschaltzeit mit dem Handy, bevor du dich darauf verlässt.
Worauf du beim Einrichten achtest
- Ein Standardziel festlegen, das immer passt – meist die Hauptkarte.
- Umschaltzeiten mit etwas Puffer zu den Küchenzeiten wählen.
- Die Zeitzone am Code prüfen, besonders wenn dein Konto anders eingestellt ist.
- Ausnahmen wie Feiertage im Voraus eintragen.
- Beide Karten aktuell halten – die Zeitsteuerung zeigt nur, was du pflegst.
Für Gäste ist die Technik unsichtbar. Sichtbar wird sie nur, wenn etwas nicht stimmt, etwa die Mittagskarte am Abend. Deshalb lohnt sich der kurze Test nach jeder Änderung an den Regeln.
Häufig gestellte Fragen
Ja, das geht auch. Dann sehen Gäste aber immer beides. Die zeitgesteuerte Variante zeigt nur das, was gerade bestellt werden kann.
Dann führt der Code zum Standardziel, das du festgelegt hast – meist die Hauptkarte.
Bei Same-QR gilt die Zeitzone, die du am Code einstellst. Sommer- und Winterzeit sind darin berücksichtigt.
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