Restaurant-Website ohne Programmieren: Was wirklich drauf muss
Was Gäste suchen
Wer eine Restaurant-Website erstellen will, denkt oft an Bildergalerien, Geschichte des Hauses und Philosophie der Küche. Gäste kommen aber meist mit ganz praktischen Fragen: Was gibt es zu essen? Was kostet es? Hat es heute offen? Wie komme ich hin, und kann ich reservieren?
Diese Fragen müssen auf dem Handy innerhalb weniger Sekunden beantwortet sein. Alles andere ist schön, aber zweitrangig.
Speisekarte, Zeiten, Anfahrt, Kontakt
- Speisekarte als normaler Text, nicht nur als PDF – lesbar auf dem Handy und für Google verständlich.
- Öffnungs- und Küchenzeiten, gut sichtbar auf der Startseite.
- Adresse mit Kartenlink, Hinweise zu Parken und öffentlicher Anreise.
- Telefonnummer zum Antippen und eine E-Mail-Adresse.
- Ein paar gute Fotos von Gerichten und Gastraum.
Wenn du nur eine Seite schaffst, dann diese: Name, ein Satz zum Lokal, Speisekarte, Zeiten, Adresse, Telefon. Das ist mehr als viele Restaurants online bieten.
Reservierung und Anfragen
Wie Gäste reservieren können, sollte auf jeder Seite klar sein. Für kleine Betriebe reicht oft eine Telefonnummer und ein Hinweis, wann jemand erreichbar ist. Wer viele Gruppenanfragen bekommt, profitiert von einem Formular, in dem Datum, Personenzahl und Wünsche gleich mitkommen.
Same-QR bietet dafür eine Kontakt-Vorlage mit Formular. Anfragen kommen gesammelt bei dir an, und du antwortest zu einer Zeit, die zum Betrieb passt. Ein Reservierungssystem mit Tischplan ersetzt das nicht, für Feiern und Gruppen ist es aber oft genug.
Impressum und Datenschutz
In Deutschland und Österreich braucht eine geschäftliche Website ein Impressum und in aller Regel eine Datenschutzerklärung. Wer ein Kontaktformular, Karten oder eingebettete Inhalte nutzt, sollte die Datenschutzerklärung entsprechend anpassen. Vorlagen findest du bei Kammern und Verbänden; bei Unsicherheit lohnt sich eine Beratung.
Kleine Lösung statt großem Projekt
Eine Website muss nicht aufwendig sein. Baukastensysteme ermöglichen eine schlichte Seite ohne Programmierkenntnisse. Für den Anfang kann auch eine Kombination aus Google-Unternehmensprofil und einigen gehosteten Seiten reichen.
Mit Same-QR legst du zum Beispiel eine Speisekarte, eine Seite „Öffnungszeiten & Anfahrt“ und eine Seite „Alle Links“ an, die Speisekarte, Reservierung und Instagram bündelt. Diese Seiten sind für Gäste gedacht, die einen QR-Code scannen oder einem Link folgen. In der Google-Suche erscheinen sie bewusst nicht – wer dort mit seiner Karte gefunden werden will, braucht zusätzlich eine eigene Website. Der Vorteil: Den gedruckten Code kannst du später auf die neue Website umstellen, ohne neu zu drucken.
Typische Fehler auf Restaurant-Websites
- Speisekarte nur als großes PDF oder als Bild.
- Öffnungszeiten tief in einer Unterseite versteckt.
- Veraltete Angaben, etwa ein Weihnachtsmenü im März.
- Telefonnummer als Bild, das sich am Handy nicht antippen lässt.
- Langsame Ladezeiten durch riesige Fotos oder Videos.
Öffne deine Website einmal im Monat auf dem Handy und stelle dir die vier Fragen eines Gastes: Was gibt es, was kostet es, wann ist offen, wie komme ich hin? Findest du alles in einer halben Minute, ist die Seite gut.
Häufig gestellte Fragen
Nicht zwingend, aber sie hilft. Viele Gäste finden dich über Google Maps; eine Website mit Speisekarte gibt ihnen zusätzlich Sicherheit und wird von Google gelesen.
Besser als Text auf der Seite. Ein PDF kannst du zusätzlich zum Herunterladen anbieten.
Immer dann, wenn sich Speisekarte, Preise oder Zeiten ändern. Eine Seite, die nur wenig enthält, ist leichter aktuell zu halten.
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