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Umzug zu Same-QR: So ziehst du deine QR-Codes von einem anderen Anbieter um

Bild von Unsplash

Das Wichtigste vorweg: Was sich umziehen lässt und was nicht

Ein dynamischer QR-Code enthält nicht dein eigentliches Ziel, sondern eine kurze Adresse deines Anbieters. Erst dessen Server leitet den Scan auf deine Website, deine Speisekarte oder dein PDF weiter. Das ist praktisch, weil du das Ziel jederzeit ändern kannst – es bedeutet aber auch: Die gedruckten Codes gehören technisch zur Domain deines alten Anbieters. Kein neuer Anbieter kann sie einfach übernehmen.

Umziehen lassen sich deshalb deine Ziele, Namen und Ordnung – also alles, was hinter den Codes steckt. Die gedruckten Codes selbst ersetzt du nach und nach durch neue. Wie das geht, ohne dass Gäste oder Kunden zwischendurch auf einer Fehlerseite landen, zeigen die folgenden Schritte.

Schritt 1: Bestandsaufnahme beim alten Anbieter

Bevor du irgendetwas kündigst, schreibst du auf, was du hast. Melde dich bei deinem bisherigen Anbieter an und erfasse für jeden Code:

  • den Namen oder die Beschreibung des Codes,
  • das aktuelle Ziel (die Adresse, auf die der Code weiterleitet),
  • wo der Code gedruckt ist – Tischaufsteller, Flyer, Verpackung, Schaufenster, Visitenkarte,
  • wie viele Scans er zuletzt hatte, damit du weißt, welche Codes wirklich wichtig sind.

Viele Anbieter bieten dafür einen Export als CSV- oder Excel-Datei an. Wenn nicht, reicht eine einfache Tabelle. Wichtig ist nur, dass jedes Ziel dabei ist.

Schritt 2: Codes per CSV in Same-QR anlegen

Bei wenigen Codes legst du sie im Dashboard einzeln an. Ab ein paar Dutzend lohnt sich der CSV-Import: Lade im Dashboard die Vorlage herunter, trage deine Codes ein und lade die Datei wieder hoch. Die Vorlage hat drei Spalten:

  • Name – wie der Code bei dir heißen soll, zum Beispiel „Speisekarte Tisch“ oder „Flyer Frühling“.
  • Target URL – das Ziel aus deiner Bestandsaufnahme.
  • Labels – optional, mehrere mit einem senkrechten Strich getrennt, zum Beispiel „Filiale Nord|Tische“. Labels, die es noch nicht gibt, werden beim Import angelegt.

Excel-Dateien, die als „CSV UTF-8“ gespeichert sind, funktionieren direkt, egal ob mit Komma oder Semikolon getrennt. So hast du in wenigen Minuten dieselbe Ordnung wie vorher – nur bei dir.

Für einzelne wichtige Codes kannst du beim Anlegen einen eigenen, sprechenden Link wählen, etwa sameqr.com/r/speisekarte-mitte. Er ist danach fest, weil er im gedruckten Code steckt – wähle ihn also mit Bedacht.

Schritt 3: Die alten Codes auf die neuen umleiten

Jetzt kommt der Trick, der den Umzug ohne Ausfall möglich macht: Solange dein alter Vertrag noch läuft, änderst du beim alten Anbieter das Ziel jedes Codes auf den neuen Same-QR-Code. Ein Scan läuft dann über beide Stationen und landet trotzdem am richtigen Ort.

Ab diesem Moment pflegst du deine Ziele nur noch bei Same-QR. Ändert sich etwas – neue Karte, neue Aktion, neue Website –, passt du es an einer Stelle an, und alle Codes folgen, auch die alten gedruckten.

Schritt 4: Gedruckte Materialien nach und nach ersetzen

Lade die neuen Codes herunter – einzeln oder gesammelt als ZIP-Datei – und tausche sie dort aus, wo ohnehin neu gedruckt wird: bei der nächsten Speisekarte, der nächsten Flyer-Auflage, dem nächsten Aufsteller. Fang mit den Codes an, die laut Bestandsaufnahme die meisten Scans haben.

Verpackungen, Etiketten und Beschilderung, die lange halten, kommen zuerst auf die Liste. Flyer und Aktionsmaterial, die ohnehin bald weg sind, kannst du einfach auslaufen lassen.

Schritt 5: Erst kündigen, wenn nichts Altes mehr im Umlauf ist

Kündige den alten Anbieter erst, wenn du sicher bist, dass keine wichtigen alten Codes mehr gescannt werden. Ein Blick in die Scan-Statistik des alten Anbieters hilft: Gehen die Scans gegen null, ist es Zeit. Läuft der Vertrag vorher aus, frag nach einem günstigeren Tarif für die Übergangszeit – das ist fast immer billiger als ein kompletter Neudruck auf einen Schlag.

Gut zu wissen: Was „Bestehenden QR Code einlesen“ kann

Mit „Bestehenden QR Code einlesen“ liest Same-QR ein Foto oder eine Datei eines vorhandenen QR-Codes. Dabei wird der Inhalt des Codes ausgelesen. Bei statischen Codes ist das direkt dein Ziel. Bei dynamischen Codes eines anderen Anbieters steht darin aber nur dessen Kurzlink – das eigentliche Ziel findest du dann in deinem Konto dort. Deshalb ist die Bestandsaufnahme in Schritt 1 so wichtig.

Nach dem Umzug: Ziele im Blick behalten

Same-QR fragt nachts das Ziel jedes Codes an. Ist eine Seite nicht mehr erreichbar – etwa nach einem Website-Relaunch –, bekommst du eine Mail mit Vorschlägen für die neue Adresse. Geändert wird nichts automatisch; du entscheidest mit einem Klick.

Nach der Registrierung kannst du 30 Tage lang alles ausprobieren – genug Zeit, um den Umzug in Ruhe vorzubereiten und mit ein paar Codes zu testen, bevor du alles umstellst.

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Häufig gestellte Fragen

Kann Same-QR meine gedruckten Codes vom alten Anbieter übernehmen?

Nein, das kann kein Anbieter. Dynamische Codes enthalten die Kurzadresse des alten Anbieters und laufen über dessen Server. Du kannst sie aber für eine Übergangszeit auf deine neuen Same-QR-Codes umleiten und die Drucke nach und nach ersetzen.

Muss ich alles auf einmal neu drucken?

Nein. Leite die alten Codes auf die neuen um und tausche sie bei der nächsten regulären Auflage aus. Nur was sehr lange hängt oder klebt, sollte früher an die Reihe kommen.

Wie bekomme ich viele Codes schnell in Same-QR?

Mit dem CSV-Import im Dashboard. Die Vorlage hat die Spalten Name, Target URL und Labels. Eine Tabelle aus dem Export deines alten Anbieters lässt sich meist mit wenigen Handgriffen in dieses Format bringen.

Was passiert mit statischen QR-Codes?

Statische Codes enthalten das Ziel direkt und hängen an keinem Anbieter. Sie funktionieren weiter, solange das Ziel existiert. Wenn du sie künftig ändern können willst, ersetzt du sie beim nächsten Druck durch dynamische Codes.

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