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Marketing2 Min. Lesezeit

Google-Unternehmensprofil fürs Restaurant: Speisekarte, Fotos und Zeiten richtig pflegen

Bild von Unsplash

Warum das Profil oft wichtiger ist als die Website

Wer „Restaurant in der Nähe“ oder „Pizza Graz“ sucht, landet zuerst bei den Einträgen auf Google Maps. Dort entscheiden Fotos, Bewertungen, Öffnungszeiten und ein Blick auf die Speisekarte, ob jemand kommt. Das Google-Unternehmensprofil fürs Restaurant ist deshalb für viele Betriebe die wichtigste Seite im Netz – noch vor der eigenen Website.

Das Profil ist kostenlos. Du musst es nur beanspruchen, also nachweisen, dass du der Inhaber bist, und danach pflegen. Ohne Pflege übernimmt Google Angaben aus anderen Quellen oder Vorschläge von Nutzern – nicht immer korrekt.

Speisekarten-Link eintragen

Im Profil gibt es ein eigenes Feld für den Link zur Speisekarte. Viele Gäste schauen dort nach, bevor sie sich entscheiden. Trage dort einen Link ein, der dauerhaft funktioniert und immer zur aktuellen Karte führt.

  • Ideal ist die Speisekarte auf deiner eigenen Website – dort wird sie auch von Google gelesen.
  • Hast du keine Website, kann der Link zu einer gehosteten Speisekarte führen.
  • Vermeide Links auf PDF-Dateien, deren Adresse sich bei jeder neuen Version ändert.

Wenn du die digitale Speisekarte von Same-QR nutzt, kannst du die Adresse des dynamischen Codes auch im Profil verwenden. Ziehst du später auf eine eigene Website um, stellst du nur das Ziel um, und der Link bei Google bleibt gültig.

Fotos, die wirken

Fotos sind oft das Erste, was Gäste anklicken. Lade eigene Bilder hoch, statt das Feld den Gästefotos zu überlassen:

  • Gerichte bei Tageslicht, von oben oder leicht schräg.
  • Der Gastraum, wie er sich anfühlt – nicht leer um acht Uhr morgens.
  • Die Außenansicht, damit Gäste den Eingang finden.
  • Gastgarten oder Terrasse, wenn es sie gibt.

Aktualisiere die Fotos, wenn sich etwas ändert, etwa nach einem Umbau oder bei neuer Karte.

Öffnungszeiten und Sonderzeiten

Falsche Öffnungszeiten bei Google gehören zu den häufigsten Gründen für schlechte Bewertungen. Pflege die regulären Zeiten und trage Feiertage und Urlaub als besondere Öffnungszeiten ein.

Beiträge und Bewertungen

Über Beiträge kannst du Neuigkeiten, Aktionen oder Veranstaltungen direkt im Profil zeigen. Ein kurzer Beitrag zum neuen Saisonmenü oder zum Martinigansl-Wochenende reicht.

Und natürlich die Bewertungen: Antworte auf Lob wie auf Kritik, sachlich und freundlich. Das lesen nicht nur die Verfasser, sondern alle künftigen Gäste.

Checkliste für dein Profil

  • Profil beansprucht und bestätigt.
  • Name, Adresse und Telefonnummer korrekt und überall gleich.
  • Kategorie passend gewählt, etwa „Österreichisches Restaurant“ oder „Café“.
  • Öffnungszeiten und besondere Öffnungszeiten eingetragen.
  • Link zur Website und zur Speisekarte gesetzt.
  • Aktuelle Fotos von Gerichten, Gastraum und Außenansicht.
  • Auf neue Bewertungen geantwortet.

Plane einen festen Termin im Monat ein, an dem du das Profil durchsiehst. Viel Zeit kostet das nicht, und Gäste merken den Unterschied.

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Häufig gestellte Fragen

Kostet das Google-Unternehmensprofil etwas?

Nein, das Profil selbst ist kostenlos. Bezahlt werden nur Anzeigen, die du optional schalten kannst.

Kann ich die Speisekarte direkt bei Google eintragen?

Je nach Land und Kategorie kannst du Gerichte auch direkt im Profil eintragen. Einfacher zu pflegen ist meist ein Link zu einer Karte, die du ohnehin aktuell hältst.

Wie entferne ich falsche Angaben aus meinem Profil?

Als bestätigter Inhaber kannst du die meisten Angaben selbst ändern. Vorschläge von Nutzern solltest du regelmäßig prüfen und ablehnen, wenn sie nicht stimmen.

Vormerkung

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