Feiertagsmenü planen: Ostern, Muttertag und Silvester ohne Chaos
Welche Tage sich lohnen
Ein Feiertagsmenü lohnt sich an Tagen, an denen viele Gäste gezielt essen gehen. Welche das sind, hängt von Region und Lokal ab. Typisch sind:
- Ostersonntag und Ostermontag
- Muttertag, oft einer der stärksten Tage im Jahr für Familienlokale
- Pfingsten und Fronleichnam in katholischen Regionen
- Martini mit Gansl- bzw. Gänsemenüs
- Weihnachtsfeiertage und Silvester
- Valentinstag in Lokalen mit romantischem Publikum
Schau in deine Reservierungen und Kassendaten der Vorjahre, an welchen Tagen du am meisten Andrang hattest. Dort lohnt sich ein eigenes Angebot.
Menü statt Karte
An vollen Tagen ist die volle Karte für die Küche eine Herausforderung. Ein festes Menü mit wenigen Wahlmöglichkeiten macht die Planung berechenbar:
- Drei oder vier Gänge mit je zwei Wahlmöglichkeiten im Hauptgang, darunter eine vegetarische.
- Ein kleines Kindermenü für Familien.
- Klare Angabe des Preises und dessen, was enthalten ist.
- Allergene wie bei jedem anderen Gericht.
Für Gäste, die nur eine Kleinigkeit wollen, kann eine verkürzte Karte daneben sinnvoll sein. Entscheide das bewusst und kommuniziere es vorab.
Reservierungen
An Feiertagen läuft fast alles über Reservierungen. Lege fest, ob es feste Zeitfenster gibt, etwa zwei Durchgänge zu Mittag, und kommuniziere das bei der Buchung. Bestätige Reservierungen schriftlich und erinnere kurz vorher, damit weniger Plätze leer bleiben.
Ein Hinweis auf der digitalen Karte oder der Startseite – „Am Muttertag nur mit Reservierung, Menü siehe hier“ – erspart dem Team viele Anrufe.
Karte zum Datum umstellen
Am Feiertag selbst soll der QR-Code am Tisch zum Feiertagsmenü führen, am Tag danach wieder zur normalen Karte. Das lässt sich vorab einrichten: Bei Same-QR legst du am Code eine Regel für ein bestimmtes Datum an. An diesem Tag führt der Code zur Seite mit dem Feiertagsmenü, an allen anderen Tagen zur gewohnten Karte. Gerechnet wird in der Zeitzone deines Betriebs.
So musst du am Feiertag morgens nichts mehr umstellen, und niemand sieht am Tag danach noch das Ostermenü. Teste die Regel einen Tag vorher mit einem Datum in der Nähe.
Nachbereitung
- Wie viele Gäste kamen, wie viele Reservierungen wurden nicht wahrgenommen?
- Welche Gerichte liefen gut, wo blieb Ware übrig?
- Wo gab es Engpässe in Küche oder Service?
Schreib die Erkenntnisse gleich auf. Beim nächsten Feiertag – oder im nächsten Jahr am selben Tag – planst du dann mit Erfahrung statt aus dem Gedächtnis.
Checkliste Feiertag
- Menü festgelegt, kalkuliert und Allergene dokumentiert.
- Menü online und am Aushang veröffentlicht.
- Reservierungen mit Zeitfenstern bestätigt.
- QR-Code für den Tag auf das Feiertagsmenü eingestellt und getestet.
- Team und Küche eingeteilt, Vorbereitung geplant.
- Öffnungszeiten bei Google angepasst.
Je besser vorbereitet, desto ruhiger der Tag. Und ein entspanntes Team ist an Feiertagen der beste Service, den du Gästen bieten kannst.
Häufig gestellte Fragen
Nein, aber es erleichtert die Planung. Viele Betriebe kombinieren ein Menü mit einer kleinen Karte.
Einige Wochen vorher. Gerade für Muttertag und Weihnachten reservieren viele Gäste früh.
Ja, mit einer Datumsregel führt der Code nur am Feiertag zum Menü und danach wieder zur normalen Karte.
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