QR-Codes auf der Domain deiner Kunden: Ablauf für Agenturen
Du druckst für einen Kunden Speisekarten, Plakate oder Aufsteller mit QR-Code. Läuft die Adresse über die Domain deiner Agentur oder des Dienstes, hängt der Druck an dieser Adresse. Läuft sie über qr.deinefirma.at, also die Subdomain deines Kunden, bleibt der Code sein Eigentum, egal wer ihn später betreut.
Was der Tarif Agentur dafür bietet
Im Tarif Agentur kannst du bis zu 50 eigene Domains verbinden, in der Praxis meist eine Subdomain je Kunde. Verbinden lässt sich immer nur eine Subdomain, nie die Hauptdomain. Die Website deines Kunden bleibt also unberührt. Zum Vergleich: Gastro Pro und Marketing Starter erlauben eine Domain, Marketing Pro drei, Gastro Expert fünf, Marketing Expert zehn.
Wer den DNS-Eintrag setzt
Die Einträge müssen dort angelegt werden, wo die Domain verwaltet wird. Das ist fast immer der Kunde, sein Hoster oder seine IT, nicht du. Du trägst die Subdomain im Dashboard ein (Fenster „Eigene Domain“) und bekommst zwei Einträge angezeigt, die du dem Kunden weitergibst:
- TXT-Eintrag mit dem Namen _sameqr.qr.deinefirma.at und dem Wert sameqr-nachweis=… (der Besitznachweis, den das Dashboard anzeigt).
- CNAME-Eintrag: qr.deinefirma.at zeigt auf kunden.sameqr.com.
- Falls der Kunde Cloudflare als DNS nutzt: den CNAME auf „Nur DNS“ stellen (graue Wolke).
Sind beide Einträge gesetzt, stellt der Dienst das HTTPS-Zertifikat automatisch aus und der Status wechselt auf „Aktiv“. Wenn es dauert, hilft der Artikel zur Fehlersuche bei eigener Domain.
Die Freigabe beim Kunden einholen
Ein DNS-Eintrag ist ein Eingriff in die Infrastruktur des Kunden. Lass dir die Zustimmung schriftlich geben, am einfachsten per Mail. Hilfreich ist, wenn die Nachricht diese Punkte klärt:
- Welche Subdomain genau angelegt wird, zum Beispiel qr.deinefirma.at.
- Dass nur diese Subdomain betroffen ist, nicht Website und nicht E-Mail.
- Wer die Einträge setzt, der Kunde oder sein Dienstleister.
- Dass die Domain dem Kunden gehört und er sie jederzeit selbst umstellen kann.
Übergabe-Checkliste
- Freigabe des Kunden liegt vor.
- TXT und CNAME sind gesetzt, der Status im Dashboard steht auf „Aktiv“.
- Beim Anlegen des Codes ist die Kundendomain als Adresse gewählt, der Pfad ist sprechend, etwa qr.deinefirma.at/speisekarte.
- Testscan mit einem iPhone und einem Android-Handy, ohne Zertifikatswarnung.
- Der Kunde weiß, dass der CNAME stehen bleiben muss, solange die Codes im Umlauf sind.
- Der Kunde hat Zugang zu den Zugangsdaten seines DNS-Anbieters, auch wenn du die Einträge nicht selbst setzt.
Jeden Pfad gibt es je Domain nur einmal, er bleibt auch nach dem Löschen des Codes belegt. Überlege dir die Pfade also vor dem Druck. Scans werden wie gewohnt gezählt, Zeitregeln gelten unverändert.
Was bei einem Kundenwechsel passiert
Die Domain bleibt immer Eigentum des Kunden. Trennt er sich von dir oder von Same-QR, stellt er den CNAME auf den neuen Anbieter um. Die gedruckten Codes funktionieren weiter, wenn der neue Anbieter dieselben Pfade auf der Domain bedienen kann. Gib ihm deshalb eine Liste aller Pfade mit Zielen.
Löschst du Codes, sind die gedruckten Exemplare tot. Entferne deshalb nichts, bevor der Kunde umgestellt hat. Eine Domain lässt sich außerdem erst entfernen, wenn keine Codes mehr darauf liegen. Wechselst du selbst in einen kleineren Tarif, laufen die Codes auf schon verbundenen Domains weiter. Neue Codes sind dann nur noch auf so vielen Domains möglich, wie der neue Tarif erlaubt.
Häufig gestellte Fragen
Nein, es lässt sich immer nur eine Subdomain verbinden, zum Beispiel qr.deinefirma.at. Die Hauptdomain mit der Website bleibt unberührt.
Nicht unbedingt. Wer die Domain verwaltet, setzt TXT und CNAME. Das ist meist der Kunde oder sein Hoster. Du gibst ihm die beiden Einträge aus dem Dashboard weiter.
Sie funktionieren weiter, solange der CNAME stehen bleibt und der neue Anbieter dieselben Pfade bedienen kann. Die Domain gehört dem Kunden.
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