Öffnungszeiten aktuell halten: Warum Gäste vor verschlossener Tür stehen
Wo überall Öffnungszeiten stehen
Die Öffnungszeiten deines Restaurants stehen an mehr Orten, als dir vielleicht bewusst ist. Ändert sich etwas, müssten alle angepasst werden:
- Google-Unternehmensprofil, Google Maps und andere Kartendienste
- Deine Website und die Facebook-Seite
- Instagram-Profil, Reservierungs- und Lieferplattformen
- Aushang an der Tür, Flyer, Visitenkarten, Speisekarte
- Branchenverzeichnisse und Tourismusseiten deiner Region
An einigen dieser Stellen hast du die Angaben einmal eingetragen und danach vergessen. Genau dort stehen nach einem Jahr veraltete Zeiten.
Eine Quelle für alle
Hilfreich ist eine einzige Stelle, die immer stimmt und auf die alle anderen verweisen. Gedruckte Materialien nennen dann keine Zeiten mehr, sondern zeigen einen QR-Code: „Aktuelle Öffnungszeiten“. Ändert sich etwas, passt du nur diese eine Stelle an.
Same-QR hat dafür eine eigene Vorlage „Öffnungszeiten & Anfahrt“: Zeiten je Wochentag, auch mit Mittagspause, dazu Adresse und Telefonnummer. Der Code auf Tür, Flyer und Visitenkarte zeigt dann immer den aktuellen Stand. Das Google-Profil pflegst du trotzdem direkt bei Google, denn dort suchen die meisten Gäste zuerst.
Sonderzeiten und Feiertage
Die meisten Fehler entstehen an Feiertagen, in den Ferien und bei kurzfristigen Schließungen. Google bietet dafür eigene „besondere Öffnungszeiten“ an, die du im Voraus eintragen kannst, ohne die regulären Zeiten zu ändern.
- Feiertage für das ganze Jahr im Voraus eintragen.
- Betriebsurlaub mindestens einige Wochen vorher an allen Stellen ankündigen.
- Bei spontaner Schließung zuerst Google und den Aushang an der Tür ändern.
Küchenschluss angeben
Für Gäste ist nicht nur wichtig, wann du öffnest, sondern bis wann es warmes Essen gibt. „Geöffnet bis 23 Uhr“ bei Küchenschluss um 21 Uhr führt zu enttäuschten Gästen. Gib die Küchenzeiten deshalb ausdrücklich an – auf der Website, am Aushang und auf der Speisekarte.
Checkliste
- Liste aller Stellen anlegen, an denen deine Zeiten stehen.
- Eine Hauptquelle festlegen und auf gedruckten Materialien nur noch dorthin verweisen.
- Feiertage und Urlaube einmal im Jahr bei Google eintragen.
- Küchenschluss getrennt von den Öffnungszeiten angeben.
- Alle drei Monate einmal die Zeiten an allen Stellen prüfen.
Formulierungen, die Missverständnisse vermeiden
- „Küche bis 21.30 Uhr“ statt nur „geöffnet bis 23 Uhr“.
- „Montag und Dienstag Ruhetag“ statt einer Lücke in der Tabelle.
- „Mittagspause 14 bis 17 Uhr“ ausdrücklich nennen.
- Bei Saisonbetrieb das Datum der Saison angeben.
- Bei Feiertagen das genaue Datum, nicht nur „an Feiertagen geschlossen“.
Je eindeutiger die Angaben, desto weniger Anrufe und enttäuschte Gäste. Wer Zeiten pflegt, die auf allen Kanälen gleich lauten, wirkt außerdem verlässlich.
Häufig gestellte Fragen
Änderungen im Unternehmensprofil werden meist zügig sichtbar, manchmal prüft Google sie aber zuerst. Trage Änderungen deshalb möglichst früh ein.
Feste Zeiten, die sich selten ändern, ja. Ergänze einen QR-Code zu den aktuellen Zeiten, dann bleibt der Flyer auch bei Änderungen brauchbar.
Dann ist eine zentrale, leicht änderbare Quelle besonders wichtig. Kündige den Wechsel rechtzeitig an und stelle an allen Stellen gleichzeitig um.
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