Speisekarte digitalisieren: Aus Foto oder PDF zur Online-Karte
Warum abtippen unnötig ist
Wer seine Speisekarte digitalisieren will, hat meist schon alles: eine gedruckte Karte, eine Word-Datei oder ein PDF von der Druckerei. Gerichte und Preise noch einmal von Hand einzutippen, kostet Zeit und bringt neue Tippfehler. Ein falscher Preis auf der Karte ist schnell passiert und unangenehm, wenn er erst an der Kasse auffällt.
Moderne Texterkennung liest eine Karte heute zuverlässig genug, um daraus eine erste Fassung zu machen. Entscheidend ist, dass du diese Fassung danach gründlich prüfst.
Gute Fotos von der Karte machen
Liegt kein PDF vor, fotografierst du die Karte. Je besser das Foto, desto weniger musst du nachher korrigieren.
- Die Karte flach auf einen Tisch legen und senkrecht von oben fotografieren.
- Gleichmäßiges Tageslicht nutzen, Blitz und Spiegelungen auf laminierten Karten vermeiden.
- Jede Seite einzeln aufnehmen und darauf achten, dass kein Rand abgeschnitten ist.
- Direkt nach der Aufnahme hineinzoomen: Sind kleine Preise und Fußnoten scharf?
Einlesen und durchsehen
Bei Same-QR lädst du bis zu vier Fotos oder ein PDF mit bis zu acht Seiten hoch. Die KI erkennt Kategorien, Gerichte, Preise und Zusatzangaben und schlägt daraus eine Karte vor. Gespeichert wird dabei noch nichts: Du siehst das Ergebnis in einer Durchsicht, korrigierst einzelne Zeilen und übernimmst erst dann.
Gehe die Durchsicht Kategorie für Kategorie durch und halte die Originalkarte daneben. Typische Stellen, an denen Texterkennung danebenliegt, sind zweispaltige Layouts, handschriftliche Ergänzungen und Preise, die weit vom Gericht entfernt stehen.
Was man nachprüfen sollte
- Preise: Stimmt jede Zahl, und gehört sie zum richtigen Gericht? Gerade bei Größen wie 0,3 l und 0,5 l werden Werte leicht vertauscht.
- Allergene: Buchstaben A bis R oder Zahlen 1 bis 14 werden erkannt. Vergleiche sie trotzdem mit deiner Allergen-Dokumentation – ein vergessenes Allergen ist kein Schönheitsfehler.
- Kategorien: Ist alles in der richtigen Gruppe gelandet, oder steht das Dessert bei den Getränken?
- Schreibweise: Eigennamen, Fachbegriffe und Dialektwörter werden gern „korrigiert“.
Stehen Allergene als Kurzzeichen in der Zusatzzeile, zeigt die fertige Karte darunter automatisch eine Legende. Sie erscheint in der Sprache, die am Handy des Gastes eingestellt ist – auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch oder Spanisch.
Danach: aktuell halten
Das Einlesen ist ein einmaliger Schritt. Danach pflegst du die Karte direkt: Preis ändern, Gericht streichen, Tagesangebot eintragen. Schicke die alte Datei nicht mehr an die Druckerei, sondern drucke Papierkarten künftig aus dem aktuellen Stand. Sonst hast du nach wenigen Monaten zwei Karten mit unterschiedlichen Preisen.
Wenn du eine große Karte hast, lohnt es sich, nach dem Einlesen einmal aufzuräumen. Gerichte, die selten bestellt werden, und doppelte Varianten machen die Karte am Handy länger, ohne Gästen zu helfen.
Typische Stolpersteine beim Digitalisieren
- Handgeschriebene Ergänzungen auf der alten Karte, die in keiner Datei stehen – sie gehen beim Einlesen leicht verloren.
- Preise, die auf der gedruckten Karte überklebt wurden: Das Foto zeigt dann den Aufkleber, das PDF den alten Preis.
- Gerichte, die längst nicht mehr angeboten werden, aber noch in der Druckdatei stehen.
- Fußnoten wie „Beilagen tauschen gegen Aufpreis“, die auf dem Handy plötzlich fehlen.
Am sichersten ist es, die eingelesene Karte vor der Veröffentlichung einmal gemeinsam mit der Küche durchzugehen. Was dort auffällt, korrigierst du sofort. Danach ist die digitale Karte die Hauptquelle, und gedruckte Karten werden aus ihr erstellt – nicht mehr umgekehrt.
Häufig gestellte Fragen
Das Erkennen selbst geht schnell. Die meiste Zeit brauchst du für die Durchsicht – bei einer umfangreichen Karte solltest du dir dafür in Ruhe Zeit nehmen.
Fotos als JPEG, PNG, WebP oder GIF (bis zu vier Bilder) oder ein PDF mit bis zu acht Seiten.
Kurzzeichen wie A bis R oder 1 bis 14 werden erkannt. Ob sie fachlich stimmen, kann nur deine Küche beurteilen – deshalb immer mit der Rezeptur abgleichen.
Jetzt vormerken, bevor es losgeht.
Eine E-Mail, sobald das Tool startet — mit den Preisen und dem kostenlosen Tarif. Kein Spam, jederzeit abbestellbar.
- Dein kostenloser Zugang ist vorgemerkt — bezahlen kann man ohnehin noch nicht
- 90 statt 30 Tage unbegrenzte Zieländerungen: dreifache Testphase, nur für Vorgemerkte
- Startpreis-Garantie: dein Preis bleibt, auch wenn wir später erhöhen
Mit der Anmeldung willigst du ein, den Newsletter zu erhalten. Die Einwilligung kannst du jederzeit über den Abmeldelink in jeder E-Mail widerrufen.