Café-Karte gestalten: Kaffee, Kuchen und Frühstück übersichtlich zeigen
Aufbau einer Café-Karte
Eine Café-Speisekarte folgt einer anderen Logik als ein Restaurant. Gäste kommen zu verschiedenen Tageszeiten mit verschiedenen Wünschen: morgens Frühstück, mittags eine Kleinigkeit, nachmittags Kaffee und Kuchen. Die Karte sollte das abbilden.
- Kaffee und Espressogetränke, nach Größe und Art geordnet.
- Tee, Kakao und andere Heißgetränke.
- Frühstück, mit Uhrzeit, bis wann es angeboten wird.
- Kuchen und Gebäck, mit Hinweis auf das wechselnde Angebot.
- Kleine Speisen wie Toast, Suppe oder Salat.
- Kalte Getränke.
Kuchen des Tages
Das Kuchenangebot wechselt oft täglich – und gerade danach fragen Gäste. Eine gedruckte Karte kann es nicht abbilden, eine Vitrine nur für die, die schon da sind. Eine Tafel und ein Tagesangebot ganz oben auf der digitalen Karte zeigen allen, was heute in der Vitrine steht.
In der Speisekarten-Vorlage steht das Tagesangebot über allen Kategorien und lässt sich unabhängig vom Rest ändern. Der QR-Code am Tisch bleibt derselbe.
Milchalternativen und Aufpreise
Hafer-, Soja- oder Mandelmilch, ein extra Shot, Sirup – solche Extras sorgen oft für Fragen an der Theke. Stelle sie übersichtlich an einer Stelle dar, statt bei jedem Getränk.
- Ein eigener Block „Extras“ mit allen Aufpreisen.
- Klare Angabe, ob Milchalternativen einen Aufpreis kosten.
- Allergene beachten: Soja und Mandeln (Schalenfrüchte) gehören zu den 14 Hauptallergenen, Hafer ist glutenhaltiges Getreide.
Frühstück
Frühstückskarten neigen zu langen Listen von Kombinationen. Übersichtlicher sind wenige feste Frühstücke mit klarer Beschreibung und eine Liste von Extras zum Dazubestellen. Gib unbedingt an, bis wann Frühstück serviert wird – das ist eine der häufigsten Fragen.
Wenn sich die Karte nach Tageszeit ändert, kann ein QR-Code morgens zur Frühstückskarte und ab Mittag zur Tageskarte führen. Same-QR erlaubt solche Regeln nach Uhrzeit und Wochentag.
Design passend zum Café
Ein Café lebt von Atmosphäre, und die Karte gehört dazu. Ob gemütlich mit warmen Tönen oder klar und hell wie eine Espressobar – das Design sollte zum Raum passen und trotzdem gut lesbar sein.
Same-QR bietet für Café & Bäckerei fertige Designs an, illustriert oder mit Foto, deren Schriften und Farben du anpassen kannst. Der Editor prüft dabei den Kontrast, damit Pastelltöne nicht auf Kosten der Lesbarkeit gehen.
Typische Fehler auf Café-Karten
- Kaffeespezialitäten ohne Erklärung, die nur Baristas verstehen.
- Aufpreise für Milchalternativen, die erst an der Kasse auffallen.
- Frühstück ohne Angabe, bis wann es serviert wird.
- Kuchen auf der Karte, die heute gar nicht in der Vitrine sind.
- Pastellfarben mit zu wenig Kontrast.
Eine Café-Karte darf verspielt sein, solange sie die Fragen der Gäste beantwortet, bevor sie an der Theke gestellt werden.
Häufig gestellte Fragen
Bei Bechergrößen ja, das macht den Vergleich leichter. Bei klassischen Espressogetränken reicht oft der Name mit kurzer Erklärung.
Über ein Tagesangebot auf der digitalen Karte oder eine Tafel an der Vitrine. So bleibt die gedruckte Karte gültig.
Ja. Gerade Kuchen enthalten oft mehrere Allergene wie Gluten, Ei, Milch und Nüsse.
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