Restaurant-Marketing: 15 Ideen, die wenig kosten
Sichtbar in der Nachbarschaft
Restaurant-Marketing beginnt vor der eigenen Tür. Die meisten Gäste kommen aus der Umgebung, aus Büros, Hotels oder Wohnungen in der Nähe.
- 1. Ein ansprechender Aushang am Eingang mit Tagesangebot und QR-Code zur ganzen Karte.
- 2. Mittagskarte für Büros und Betriebe in der Nähe, persönlich vorbeigebracht.
- 3. Kooperation mit Hotels und Pensionen: Karte und Empfehlung an der Rezeption.
- 4. Beteiligung an Festen, Märkten oder Vereinsveranstaltungen im Ort.
Online gefunden werden
- 5. Google-Unternehmensprofil vollständig ausfüllen: Fotos, Zeiten, Link zur Speisekarte.
- 6. Auf Bewertungen antworten, freundlich und konkret.
- 7. Eine einfache Website mit Speisekarte als Text, damit Google die Gerichte lesen kann.
- 8. Regelmäßige, ehrliche Beiträge auf Instagram oder Facebook mit Gerichten, die es wirklich gibt.
Gäste zum Wiederkommen bringen
Einen neuen Gast zu gewinnen, ist aufwendiger, als einen zufriedenen Gast zurückzuholen. Ein paar Ideen:
- 9. Ein wechselndes Wochen- oder Tagesangebot, das man online nachsehen kann.
- 10. Eine Stammgästekarte oder ein kleines Dankeschön beim zehnten Besuch.
- 11. Ein QR-Code auf der Rechnung, der zur Bewertungsseite oder zur Karte für nächste Woche führt.
Aktionen und Anlässe
- 12. Saisonale Wochen: Spargel, Wild, Martinigansl, Kürbis.
- 13. Kleine Events wie Weinabend, Quiz oder Live-Musik an ruhigen Wochentagen.
- 14. Gruppenmenüs für Weihnachtsfeiern, Geburtstage und Vereinsabende früh bewerben.
Für zeitlich begrenzte Angebote bietet Same-QR eine eigene Vorlage „Aktion“: Das Angebot steht groß oben, darunter die Bedingungen. Einen QR-Code dazu kannst du auf Tischaufsteller und Flyer drucken – und nach der Aktion auf das nächste Angebot umstellen.
Messen statt raten
- 15. Für jede Maßnahme einen eigenen QR-Code oder Link verwenden und nachsehen, wie oft er genutzt wird.
So erkennst du, ob der Flyer in den Büros wirkt oder der Aushang im Hotel. Same-QR zählt die Scans je Code. Wichtig ist, ehrlich auszuwerten: Ein Code, der kaum gescannt wird, ist ein Hinweis, das Geld beim nächsten Mal anders einzusetzen.
Du musst nicht alle fünfzehn Ideen umsetzen. Wähle zwei oder drei, die zu deinem Lokal passen, und mache sie gut.
Ein einfacher Marketing-Plan fürs Jahr
Marketing wirkt am besten, wenn es geplant ist, statt spontan. Ein einfacher Jahresplan reicht:
- Januar und Februar: Google-Profil, Website und Fotos aufräumen.
- Frühling: Saisonstart im Gastgarten und Spargel- oder Bärlauchwochen ankündigen.
- Sommer: Gastgarten, Events und Angebote für Touristen.
- Spätsommer: Weihnachtsfeiern bewerben.
- Herbst: Wild, Martini und Kürbis.
- Dezember: Feiertagsmenüs und Betriebsurlaub kommunizieren.
Trage die Termine in einen Kalender ein und plane für jede Aktion, wann Aushang, Beitrag und Flyer fertig sein müssen. Dann bleibt Marketing auch in der Hochsaison nicht liegen.
Häufig gestellte Fragen
Das hängt stark vom Betrieb ab. Viele wirksame Maßnahmen, etwa ein gepflegtes Google-Profil, kosten vor allem Zeit und kein Geld.
Gezielte Aktionen an schwachen Tagen können sich lohnen. Dauerhafte Rabatte gewöhnen Gäste dagegen an niedrige Preise.
Meist das Google-Unternehmensprofil, weil dort viele Gäste zuerst suchen. Danach Aushang und Speisekarte.
Jetzt vormerken, bevor es losgeht.
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