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Grundlagen2 Min. Lesezeit

Speisekarte richtig aufbauen: Kategorien, Reihenfolge und Umfang

Bild von Unsplash

Klassische Reihenfolge

Der Aufbau einer Speisekarte folgt in den meisten Lokalen dem Ablauf des Essens. Gäste kennen diese Ordnung und finden sich darin intuitiv zurecht:

  • Vorspeisen und kalte Speisen
  • Suppen
  • Salate, falls sie als eigene Gerichte angeboten werden
  • Hauptgerichte, gegliedert nach Fleisch, Fisch, Vegetarisch
  • Beilagen und Extras
  • Desserts
  • Getränke: alkoholfrei, Bier, Wein, Spirituosen, Kaffee und Tee

Abweichungen sind erlaubt, wenn sie zu deinem Konzept passen. Eine Pizzeria beginnt mit Pizza, ein Café mit Frühstück oder Kuchen. Wichtig ist, dass das, wofür die meisten Gäste kommen, schnell zu finden ist.

Wie viele Gerichte pro Kategorie

Eine feste Regel gibt es nicht. Aber jede Kategorie sollte genug Auswahl bieten, ohne zu überfordern. Eine Hauptgerichte-Liste, die über mehrere Bildschirmlängen geht, liest kaum jemand bis zum Ende.

  • Lieber wenige Kategorien gut gefüllt als viele mit je einem Gericht.
  • Gerichte, die kaum bestellt werden, regelmäßig prüfen.
  • Varianten zusammenfassen: eine Zeile „Pasta mit Tomatensauce, Bolognese oder Pesto“ statt drei.

Getränke: eigene Karte oder hinten

Bei kleinen Karten stehen Getränke am Ende der Speisekarte. Hast du eine große Wein- oder Cocktailauswahl, lohnt sich eine eigene Getränkekarte. Auf einer digitalen Karte lässt sich beides verbinden: Getränke als eigene Kategorien am Ende, oder eine eigene Seite, auf die du verlinkst.

In der Speisekarten-Vorlage von Same-QR sind Vorspeisen, Hauptspeisen, Desserts, Alkoholfrei, Bier und Wein schon angelegt. Weitere Kategorien wie Suppen, Salate, Vegetarisch, Vegan, Kinder, Cocktails, Spirituosen oder Kaffee & Tee fügst du mit einem Klick hinzu, nicht benötigte löschst du.

Vegetarisch und vegan einordnen

Es gibt zwei Wege: eine eigene Kategorie „Vegetarisch“ oder eine Kennzeichnung mit Symbol innerhalb der normalen Kategorien. Die eigene Kategorie hilft Gästen, die gezielt suchen. Die Kennzeichnung im Fluss der Karte signalisiert, dass vegetarische Gerichte gleichwertig sind. Bei nur zwei oder drei Gerichten ist die Kennzeichnung meist die bessere Wahl.

Navigation auf dem Handy

Auf Papier überblickt der Gast eine Doppelseite auf einmal. Auf dem Handy sieht er nur einen kleinen Ausschnitt und scrollt. Deshalb sind dort klare Überschriften besonders wichtig, und die Karte sollte nicht unnötig lang sein.

  • Kurze, eindeutige Kategorienamen.
  • Das Wichtigste zuerst, etwa das Tagesangebot ganz oben.
  • Beschreibungen knapp halten, damit Preise nicht in Textblöcken verschwinden.

Beispiel für einen klaren Aufbau

So könnte die Karte eines Gasthauses aussehen, das mittags und abends geöffnet hat:

  • Ganz oben: Tagesangebot mit Preis.
  • Vorspeisen und Suppen: vier bis sechs Gerichte.
  • Hauptspeisen: Klassiker des Hauses, dann Fisch, dann vegetarisch.
  • Beilagen und Salate.
  • Desserts.
  • Getränke: alkoholfrei, Bier, Wein, Kaffee.
  • Am Ende: Allergen-Legende und Hinweis auf Kinderportionen.

Diese Ordnung lässt sich auf fast jedes Lokal übertragen. Entscheidend ist, dass sie auf gedruckter und digitaler Karte gleich ist, damit Stammgäste sich überall zurechtfinden.

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Häufig gestellte Fragen

Wohin gehören die Beilagen?

Meist direkt nach den Hauptgerichten. Gibt es nur wenige, kannst du sie auch als Zeile unter dem jeweiligen Gericht nennen.

Soll das Mittagsmenü auf die normale Karte?

Besser getrennt, etwa als Tagesangebot ganz oben oder als eigene Mittagskarte. So bleibt die Hauptkarte übersichtlich.

Wie lang darf eine digitale Speisekarte sein?

Technisch gibt es kaum Grenzen. Für Gäste gilt aber: je kürzer und klarer gegliedert, desto schneller finden sie, was sie suchen.

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