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Pizzeria-Speisekarte gestalten: Pizza, Pasta und Extras übersichtlich

Bild von Unsplash

Ordnung bei vielen Pizzen

Eine Pizzeria-Speisekarte hat oft ein Mengenproblem. Über Jahre kommen Pizzen dazu, selten fallen welche weg. Gäste lesen dann eine lange Liste, in der sich viele Pizzen nur in einer Zutat unterscheiden.

  • In Gruppen ordnen: Klassiker, mit Fleisch, mit Fisch und Meeresfrüchten, vegetarisch, Spezialitäten des Hauses.
  • Innerhalb der Gruppen nach Preis aufsteigend sortieren.
  • Pizzen, die kaum bestellt werden, regelmäßig streichen.
  • Die Margherita an den Anfang – sie ist für viele der Maßstab.

Zutaten statt Nummern allein

Nummern sind praktisch für die Bestellung, aber für Gäste wenig hilfreich. Jede Pizza braucht ihre Zutatenliste, kurz und vollständig: „Tomaten, Mozzarella, Salami, Peperoni, Oliven“. Nenne Besonderheiten wie Büffelmozzarella oder Fior di Latte nur, wenn sie stimmen.

Nutzt du Allergen-Zahlen nach italienischem System, verwechseln Gäste sie leicht mit Pizzanummern. Setze die Allergenzahlen dann deutlich abgesetzt, etwa in eine eigene Zeile, oder verwende Buchstaben.

Größen und Extras

Bietest du mehrere Größen an, nenne den Durchmesser oder eine verständliche Bezeichnung und setze die Preise nebeneinander. Bei Extras gilt: eine Liste mit Aufpreisen an einer Stelle, etwa „Extra Belag je Zutat“, „Extra Käse“, „Glutenfreier Teig“.

Wichtig bei glutenfreien Varianten: Mache nur Angaben, die du in der Küche wirklich einhalten kannst. In einer Pizzeria mit Mehlstaub ist eine echte glutenfreie Zubereitung schwierig – sag das ehrlich, statt Sicherheit zu versprechen.

Allergene

In fast jeder Pizza steckt Gluten und Milch, oft auch Sellerie (in Saucen), Fisch (Sardellen) oder Schalenfrüchte (Pesto). Eine ehrliche, vollständige Kennzeichnung ist bei so vielen Varianten Arbeit, die sich aber auszahlt.

Same-QR erkennt sowohl die italienischen Zahlen 1 bis 14 als auch die Buchstaben A bis R in der Zusatzzeile und zeigt darunter eine Legende in der Sprache des Gast-Handys. Für Pizza & Italia gibt es außerdem eigene Designs, illustriert oder mit Foto.

Mittagstisch

Viele Pizzerien bieten mittags einen günstigen Mittagstisch an: Pizza oder Pasta mit Salat oder Getränk. Er gehört nicht in die Hauptkarte, sondern ganz nach oben als Tagesangebot oder auf eine eigene Mittagskarte. So findet ihn der Mittagsgast sofort, und die Hauptkarte bleibt übersichtlich.

Ein QR-Code, der mittags zur Mittagskarte und abends zur Hauptkarte führt, erspart dabei zwei Aufsteller am Tisch.

Checkliste für die Pizzakarte

  • Pizzen in Gruppen geordnet, Margherita vorn.
  • Jede Pizza mit vollständiger Zutatenliste.
  • Größen und Extras an einer Stelle mit Preisen.
  • Allergene eindeutig, nicht mit Pizzanummern verwechselbar.
  • Mittagstisch getrennt von der Hauptkarte.
  • Kaum bestellte Pizzen gestrichen.

Wer seine Pizzakarte einmal im Jahr so durchgeht, hält sie übersichtlich – und die Küche muss weniger Zutaten für Pizzen vorhalten, die kaum jemand bestellt.

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Häufig gestellte Fragen

Wie viele Pizzen sollten auf der Karte stehen?

Eine feste Zahl gibt es nicht. Prüfe anhand deiner Verkaufszahlen, welche Pizzen kaum bestellt werden, und streiche sie.

Soll ich Pizzen nummerieren?

Für die Bestellung kann das helfen, besonders bei Abholung per Telefon. Die Zutaten gehören trotzdem dazu.

Darf ich „glutenfrei“ auf die Karte schreiben?

Nur, wenn du sicherstellen kannst, dass das Gericht wirklich glutenfrei ist. In einer Pizzeria mit Weizenmehl ist das schwierig. Kläre die Anforderungen im Zweifel mit der Lebensmittelaufsicht.

Vormerkung

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